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(Wiederholung vom Vorabend)
Weber erwartet eine nur leichte Eintrübung der Konjunktur in Europa und hält die Prognose eines Wirtschaftswachstums von 1,9 Prozent im laufenden Jahr in Deutschland angesichts des kräftigen Wachstums im ersten Quartal für "nach unten abgesichert". Weber widersprach ferner Behauptungen, die Finanzmarktkrise sei das Ergebnis einer zu lockeren Geldpolitik in den Vorjahren gewesen: "In den Jahren 2002 bis 2004 wurde bei einigen Notenbanken Deflationsrisiken befürchtet. Insofern passte die damalige expansive Geldpolitik zu dem makroökonomischen Umfeld mit niedrigen Inflationsraten. Nach dieser Phase wurden aber die geldpolitischen Zügel weltweit gestrafft." Aktuell sieht der Bundesbankpräsident Entspannungstendenzen an den Finanzmärkten. Es sei aber noch zu früh, ein Ende der Finanzmarktkrise auszurufen./js/bf
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