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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Sebastian Hein, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von Fraport (ISIN DE0005773303/ WKN 577330) weiterhin mit "halten" ein. Fraport habe zuletzt die Verkehrszahlen für den Monat Mai vorgelegt. Bei um 0,6% rückläufigen Starts und Landungen seien die Passagierzahlen in Frankfurt um 1,6% auf 4,74 Mio. gestiegen. Die Gründe würden in einer erhöhten Sitzplatzauslastung und dem Einsatz von größeren Flugzeugen
liegen. Konzernweit habe Fraport im Mai ein Passagierplus von 5,6% auf 6,96 Mio. berichten können.Ein deutliches Plus sei in Antalya und Lima verzeichnet worden (+25,6% bzw. +11,7%). In Hahn habe ein Passagierplus von 6,3% ausgewiesen werden können, nachdem in den letzen sechs Monaten jeweils rückläufige Passagierzahlen hätten vermeldet werden müssen. Auf Konzernebene sei lediglich in Burgas ein leichter Rückgang der Passagierzahlen zu verzeichnen gewesen (-0,3%). Auch die Cargo-Entwicklung habe im Mai eine Aufwärtsentwicklung gezeigt. Es seien 208.199 Tonnen umgeschlagen worden, was einer Steigerung von 5,2% entspreche. Die höchsten Steigerungen hätten Frankfurt-Hahn mit einem Wachstum von über 28% und Lima mit einem Plus von 12% aufweisen können. Gestern sei bekannt geworden, dass das Unternehmen am 21. Juni mit den Vorbereitungen für den Ausbau des Flughafens Frankfurt beginnen könne. Das Darmstädter Regierungspräsidium erlaube Fraport demnach, das Waldgebiet im Nordwesten des heutigen Flughafengeländes für Erkundungs- und Vorbereitungsarbeiten zu betreten. Die neue Landebahn solle angabegemäß spätestens im Winterflugplan 2011 in Betrieb genommen werden. Die Analysten würden mit einem planmäßigen Verlauf des Projektes rechnen. Die Fraport-Aktie habe zuletzt in einem schwierigen Marktumfeld deutlich nachgegeben. Konjunktur- und Ölpreis-Sorgen würden hierbei das Sentiment bestimmen. Zuletzt seien diese Sorgen durch negative Prognosen sowohl seitens verschiedener Airlines als auch durch den Branchenverband IATA genährt worden. Angesichts des deutlichen Nachfrageüberhangs am Flughafen Frankfurt würden die Analysten allerdings keine weitreichenden Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung des Konzerns sehen. Das eingetrübte Sentiment sollte allerdings die Aktie kurz- bis mittelfristig weiter belasten. Die Passagierzahlen seien gut ausgefallen und würden zeigen, dass der Konzern trotz der Kapazitätslimitierungen am Flughafen Frankfurt wachsen könne. Auf Konzernebene würden sich Antalya und Lima als Treiber des Wachstums erweisen. Für den Flughafen Frankfurt erwarte der Vorstand für das Gesamtjahr unverändert ein Passagierwachstum von 1% bis 2%. Die Analysten würden davon ausgehen, dass der Konzern die obere Grenze dieses Zielkorridors erreichen werde. Die Gesellschaft habe die Umsatz- und Ergebnis-Guidance bestätigt. Das EBITDA solle demnach das Vorjahresergebnis von 580 Mio. EUR übersteigen. Der Umsatz werde dagegen aufgrund des Verkaufs des ICTS-Geschäfts zurückgehen. Im vergangenen Jahr habe Fraport einen Umsatz von 2,33 Mrd. EUR erzielt. Nach Anpassung ihrer Modelle reduzieren die Analysten vom Bankhaus Lampe das Kursziel von 48 auf 44 EUR, und ihre Anlageempfehlung "halten" für die Fraport-Aktie hat Bestand. (Analyse vom 17.06.2008) (17.06.2008/ac/a/d) Analyse-Datum: 17.06.2008
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| Daten |
| Name |
Fraport AG |
| WKN |
577330 |
| Branchen |
Transportinfrastruktur |
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