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UPDATE: Allianz bringt ihre Tochter Dresdner Bank in Position
Donnerstag 17. Juli 2008, 15:35 Uhr

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DJ UPDATE: Allianz bringt ihre Tochter Dresdner Bank in Position

(NEU: Aktie, Händler)

Von Madeleine Winkler und Ulrike Dauer

DOW JONES NEWSWIRES

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Allianz SE bringt ihre Tochter Dresdner Bank in Position. Was am Besten für die Dresdner Bank ist, wollen die Aufsichtsräte der Bank laut Finanzkreisen am morgigen Freitag beraten. Die Sitzung, in der über die Abspaltung gesprochen werden soll, sei lange geplant, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen zu Dow Jones Newswires am Donnerstag. Auf der Tagesordnung stehe indes nicht die Commerzbank AG. Informierten Kreisen zufolge erwägen die Commerzbank und die Dresdner Bank seit einiger Zeit ein Zusammengehen.

Wie dieses aussehen soll und wann mit einem Abschluss zu rechnen ist, ist allerdings noch offen. Mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten Dow Jones Newswires, dass nicht mit einer ähnlich schnellen Entscheidung wie bei der Citibank zu rechnen ist, bei der die französische Crédit Mutuel den Zuschlag bekommen hatte. Vielmehr dürfte sich der Prozess noch bis Ende des Jahres hinziehen. Ob die beiden Banken tatsächlich eine Verbindung eingehen, sei auch noch nicht ausgemacht.

"Die Dresdner Bank und die Commerzbank schauen sich gegenseitig in die Bücher; der Due-Diligence-Prozess wurde aber nicht formell eingeleitet", sagte eine mit der Sache vertraute Person zu Dow Jones Newswires.

Um sich alle Optionen offen zu halten, spreche die Allianz auch mit Dritten. Noch sei nichts entschieden. Als Interessenten gelten Santander, BNP Paribas und die ING Groep. Aber auch die Deutsche Bank habe Interesse signalisiert, zumal sie bei der Citibank nicht zu Zuge gekommen ist.

Händlern zufolge gaben die Spekulationen über eine Konsolidierung der deutschen Bankenlandschaft neben den US-Vorgaben und Short-Positonierungen Auftrieb. "Der gesamte Markt ist fest, aber wir sehen in einigen Einzelwerten wie Commerzbank ein besonders starkes Interesse", sagte ein Händler. "Die Investoren wollen sich positionieren, weil sie mit einer Beschleunigung der Konsolidierung rechnen."

Commerzbank stiegen bis gegen 16.11 Uhr um 7,5% auf 20,09 EUR, Allianz gewannen 5,5% auf 106,56 EUR und Deutsche Bank zogen um 7,1% auf 54,44 EUR an.

 
   Webseite: http://www.dresdnerbank.de 
             http://www.allianz.de 
             http://www.commerzbank.de 
             http://www.db.com 
 
   -Von Madeleine Winkler und Ulrike Dauer, Dow Jones Newswires, 
   +49 (0)69 - 29725 115, madeleine.winkler@dowjones.com 
   DJG/maw/roa/brb 
 

(END) Dow Jones Newswires

July 17, 2008 10:35 ET (14:35 GMT)

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