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Hannover (ddp.djn). In Deutschland sind rund zwei Millionen
Menschen auf Betreuung und Unterstützung angewiesen, weil sie wegen
einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit
beziehungsweise Behinderung die Aufgaben des Alltags nicht mehr
bewältigen können. Zu den gesundheitlichen Problemen kommen in den
meisten Fällen auch noch finanzielle hinzu, da eine Rente in der
Regel nicht ausreicht, um eine Pflegekraft oder einen Platz im
Pflegeheim zu bezahlen. Familienangehörige können dann verpflichtet
werden, für den Restbetrag aufzukommen, wenn das Geld des
Pflegebedürftigen nicht mehr
ausreicht.
Aus diesem Grunde ist es empfehlenswert, eine
Pflegezusatzversicherung abzuschließen. So kann die Lücke zwischen
dem, was die gesetzliche Pflegeversicherung leistet und den
tatsächlichen Kosten gedeckt werden. Finanzielle Schwierigkeiten im
Pflegefall können so vermieden werden. Darauf weist die
Verbraucherzentrale Niedersachsen hin. Die Verbraucherschützer bieten
Interessierten auf ihrer Homepage einen kostenlosen EDV-gestützten
Vergleich zur privaten Pflegezusatzversicherung an. Verbraucher
erhalten damit einen Überblick über Kosten und Leistungen der
privaten Pflegezusatzversicherung und können besser bewerten, ob und
wann eine Pflegekosten- oder eine Pflegetagegeldversicherung sinnvoll
ist.
Ein entsprechender Fragebogen kann unter
verbraucherzentrale-niedersachsen.de heruntergeladen, ausgefüllt und
an die Verbraucherzentrale geschickt werden.
ddp.djn/ome/mbr
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