|
Wiesbaden (ddp). Die Deutschen rauchen vor dem Hintergrund
zunehmender Verbote offenbar weniger. Wie das Statistische Bundesamt
am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, seien im zweiten Quartal 5,0
Prozent weniger Zigaretten versteuert worden als im gleichen Zeitraum
des Vorjahres. Die versteuerten Mengen an Zigarren und Zigarillos
seien um 36,2 Prozent deutlich zurück gegangen. Beim Pfeifentabak
habe es hingegen überdurchschnittliche Zuwächse von 200,8 Prozent und
beim Feinschnitt einen leichten Anstieg von 1,6 Prozent gegenüber den
versteuerten Mengen im zweiten Quartal 2007 gegeben.
Insgesamt seien von April
bis Juni dieses Jahres Tabakwaren im
Wert von 5,6 Milliarden Euro versteuert worden, das seien 187
Millionen Euro oder 3,2 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des
Vorjahres. Dieser Betrag ergebe sich aus dem Steuerzeichenbezug von
Herstellern und Händlern nach Abzug von Steuererstattungen für
zurückgegebene Banderolen (Netto-Bezug).
Die Steuerwerte der abgesetzten Tabakwaren-Banderolen betrugen den
Angaben zufolge für das zweite Quartal insgesamt 3,4 Milliarden Euro.
Sie sanken damit um 4,4 Prozent.
ddp.djn/prw/rab
|