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BERLIN (dpa-AFX) - Die IVG Immobilien AG will ihren geplanten REIT in diesem Jahr definitiv nicht mehr an die Börse bringen. "Dazu ist das Kapitalmarktumfeld einfach zu schlecht. Ich hoffe nun auf 2009", sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfhard Leichnitz der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagsausgabe). Die IVG hatte den REIT, in dem deutschen Büroimmobilien gebündelt sind, im August 2007 gegründet und wartet seither auf die passende Gelegenheit zum Börsengang.
Zusätzliche Einnahmen erhofft sich IVG (Xetra: 620570 - Nachrichten)
aus dem geplanten Verkauf des Kavernengeschäfts. "Wir leiten derzeit einen Verkaufsprozess ein. Noch bis Ende Mai werden die Unterlagen an die potenziellen Interessenten rausgehen", sagt Leichnitz. Mit dem Verkaufserlös soll die Verschuldung zurückgefahren werden. Der Einstieg in neue Geschäftsfelder ist dagegen nicht geplant. "Unser Ziel ist es, organisch zu wachsen." Dabei setzt die IVG auf den Heimatmarkt Deutschland. Während bisherige Top-Märkte wie London, Paris oder Madrid rückläufig seien oder allenfalls stagnieren würden, steigen in Deutschland die Büromieten. Dementsprechend haben die Rheinländer im vergangenen Jahr in Deutschland für rund 2,5 Milliarden Euro Büroimmobilien gekauft hat. "Nachdem es über zehn Jahre hinweg praktisch keine Mietsteigerungen gab, rechne ich nun mit einem jährlichen Plus von mindestens zwei Prozent", prognostiziert der Manager./sc/tw
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