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APA ots news: Entscheidung für den Rückkauf der Zertifikate erfolgte durch den Lenkungsausschuss der MEL Wien (APA-ots) - Die in der heutigen Ausgabe der Oberösterreichischen
Nachrichten geäußerten Behauptungen und Vermutungen zum
Rückkaufprogramm von Meinl European Land (MEL) im Jahr 2007 sind in
zentralen Teilen unrichtig und widersprechen den Informationen, die
die Meinl Bank den Oberösterreichischen Nachrichten auf Anfrage vorab
übermittelt hat. - Zwar wird die Aussage von Peter Weinzierl vor dem UVS korrekt
wiedergegeben, falsch ist jedoch der daraus gezogene Schluss,
dass "beim Aktienrückkauf getrickst wurde, um nach außen die
Legalität zu wahren". Tatsächlich ist die Einbindung eines
sogenannten "Financial Assistant" üblich und war notwendig, da
MEL die eigenen Papiere für einen strategischen Investor
bevorraten wollte. Dies wäre ohne die Einbindung der Somal als
Financial Assistant nicht möglich gewesen, da nach damaligem
Recht in Jersey der Rückkauf von Zertifikaten möglicherweise zum
sofortigen Einzug und einer Kapitalherabsetzung geführt hätten.
Das Ziel der Ansammlung der Zertifikate wäre dadurch verfehlt
worden.
- Weiters widerspricht die Aussage der MEL-Direktoren keineswegs
den Angaben von Peter Weinzierl. Wie bereits mehrfach erläutert
waren die Jersey Direktoren Peter Byrne und Michael Richardson
nicht Mitglieder des Lenkungsausschusses von MEL, der für
derartige Entscheidungen zuständig war. Die Jersey-ansässigen
Juristen Michael Richardson und Peter Byrne waren insbesondere
für die Einhaltung der rechtlichen Bestimmungen auf Jersey
verantwortlich. Der Lenkungsausschuss war nach Wissen der Meinl
Bank ordnungsgemäß konstituiert und dessen Mitglieder haben den
Rückkauf der Zertifikate ordnungsgemäß beauftragt.
- Heinrich Schwägler bestätigt in seiner Aussage, dass die
Entscheidung hinsichtlich des Rückkaufs vom Lenkungsausschuss der
MEL getroffen wurde und er als Mitglied dieses Ausschusses in die
Entscheidung eingebunden war. Er bestätigt weiter, dass die
Ansammlung der Zertifikate aufgrund von einzelnen Kaufaufträgen
der MEL an die Meinl Bank erfolgte und nicht im Rahmen des Market-
Makings. Dies hat die Meinl Bank ebenfalls bereits mehrfach
ausgeführt. In diesem Zusammenhang ist auch die von den
Oberösterreichischen Nachrichten zitierte Aussage von Heinrich
Schwägler, dass es keinen Beschluss gab, mit dem die Meinl Bank
beauftragt wurde, in ihrer Funktion als Market-Maker Rückkäufe
größeren Ausmaßes vorzunehmen, zu verstehen und die Aussage steht
daher auch nicht im Widerspruch zu anderen Aussagen. Ein solcher
MEL Board Beschluss war auch nicht notwendig, da die Meinl Bank
als Investmentbank diese Rückkäufe nur auf ausdrückliche konkrete
Aufträge von MEL bzw. der Somal als Financial Assistant der MEL
ausgeführt hat. Obwohl diese Informationen den Oberösterreichischen Nachrichten
von der Meinl Bank auf Anfrage übermittelt wurden, wird in dem
Artikel wider besseres Wissen impliziert, dass die Entscheidung zu
dem Rückkauf von der Meinl Bank getroffen wurde. Die Meinl Bank hält nochmals nachdrücklich fest: Die Entscheidung
für den Rückkauf der Zertifikate erfolgte durch den Lenkungsausschuss
der MEL. Die Meinl Bank hat als Investment Bank den Ankauf von
Zertifikaten auf Basis von einzelnen Kaufaufträgen der MEL bzw. der
Somal durchgeführt. Rückfragehinweis:
Hr. Langsner
mailto:langsner@meinlbank.com *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0185 2009-05-20/12:50
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