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Mittwoch 20. Mai 2009, 12:51 Uhr

 

APA ots news: Entscheidung für den Rückkauf der Zertifikate erfolgte durch den Lenkungsausschuss der MEL

Wien (APA-ots) - Die in der heutigen Ausgabe der Oberösterreichischen

Nachrichten geäußerten Behauptungen und Vermutungen zum

Rückkaufprogramm von Meinl European Land (MEL) im Jahr 2007 sind in

zentralen Teilen unrichtig und widersprechen den Informationen, die

die Meinl Bank den Oberösterreichischen Nachrichten auf Anfrage vorab

übermittelt hat.

- Zwar wird die Aussage von Peter Weinzierl vor dem UVS korrekt

wiedergegeben, falsch ist jedoch der daraus gezogene Schluss,

dass "beim Aktienrückkauf getrickst wurde, um nach außen die

Legalität zu wahren". Tatsächlich ist die Einbindung eines

sogenannten "Financial Assistant" üblich und war notwendig, da

MEL die eigenen Papiere für einen strategischen Investor

bevorraten wollte. Dies wäre ohne die Einbindung der Somal als

Financial Assistant nicht möglich gewesen, da nach damaligem

Recht in Jersey der Rückkauf von Zertifikaten möglicherweise zum

sofortigen Einzug und einer Kapitalherabsetzung geführt hätten.

Das Ziel der Ansammlung der Zertifikate wäre dadurch verfehlt

worden.

- Weiters widerspricht die Aussage der MEL-Direktoren keineswegs

den Angaben von Peter Weinzierl. Wie bereits mehrfach erläutert

waren die Jersey Direktoren Peter Byrne und Michael Richardson

nicht Mitglieder des Lenkungsausschusses von MEL, der für

derartige Entscheidungen zuständig war. Die Jersey-ansässigen

Juristen Michael Richardson und Peter Byrne waren insbesondere

für die Einhaltung der rechtlichen Bestimmungen auf Jersey

verantwortlich. Der Lenkungsausschuss war nach Wissen der Meinl

Bank ordnungsgemäß konstituiert und dessen Mitglieder haben den

Rückkauf der Zertifikate ordnungsgemäß beauftragt.

- Heinrich Schwägler bestätigt in seiner Aussage, dass die

Entscheidung hinsichtlich des Rückkaufs vom Lenkungsausschuss der

MEL getroffen wurde und er als Mitglied dieses Ausschusses in die

Entscheidung eingebunden war. Er bestätigt weiter, dass die

Ansammlung der Zertifikate aufgrund von einzelnen Kaufaufträgen

der MEL an die Meinl Bank erfolgte und nicht im Rahmen des Market-

Makings. Dies hat die Meinl Bank ebenfalls bereits mehrfach

ausgeführt. In diesem Zusammenhang ist auch die von den

Oberösterreichischen Nachrichten zitierte Aussage von Heinrich

Schwägler, dass es keinen Beschluss gab, mit dem die Meinl Bank

beauftragt wurde, in ihrer Funktion als Market-Maker Rückkäufe

größeren Ausmaßes vorzunehmen, zu verstehen und die Aussage steht

daher auch nicht im Widerspruch zu anderen Aussagen. Ein solcher

MEL Board Beschluss war auch nicht notwendig, da die Meinl Bank

als Investmentbank diese Rückkäufe nur auf ausdrückliche konkrete

Aufträge von MEL bzw. der Somal als Financial Assistant der MEL

ausgeführt hat.

Obwohl diese Informationen den Oberösterreichischen Nachrichten

von der Meinl Bank auf Anfrage übermittelt wurden, wird in dem

Artikel wider besseres Wissen impliziert, dass die Entscheidung zu

dem Rückkauf von der Meinl Bank getroffen wurde.

Die Meinl Bank hält nochmals nachdrücklich fest: Die Entscheidung

für den Rückkauf der Zertifikate erfolgte durch den Lenkungsausschuss

der MEL. Die Meinl Bank hat als Investment Bank den Ankauf von

Zertifikaten auf Basis von einzelnen Kaufaufträgen der MEL bzw. der

Somal durchgeführt.

Rückfragehinweis:

Hr. Langsner

mailto:langsner@meinlbank.com

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER

INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0185 2009-05-20/12:50

 

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