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IG Metall: Guttenberg muss sich mehr für Erhalt von Jobs engagieren
Samstag 20. Juni 2009, 04:22 Uhr

 

Düsseldorf (ddp-nrw) Die IG Metall in Nordrhein-Westfalen fordert von Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) in der Wirtschaftskrise mehr Engagement für den Erhalt von Arbeitsplätzen. «Es ist fatal, dass der Bundeswirtschaftsminister vom Ende des Abschwungs redet und zu den drohenden Entlassungswellen schweigt», sagte IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard in Düsseldorf der Nachrichtenagentur ddp. «Kapitalgeber gerettet, Beschäftigte raus», so dürfe das Ende dieser Krise nicht aussehen.

Die IG Metall befürchtet, dass es in den nächsten Monaten gerade in NRW zu einem massiven Verlust von Arbeitsplätzen kommen
kann Die Gewerkschaft sieht dadurch an zahlreichen Stellen die industrielle Substanz gefährdet. Guttenberg hatte am Dienstag in Berlin erklärt, er erwarte keinen weiteren drastischen Abschwung mehr in der Wirtschaft.

Gewerkschafter Burkhard sagte, in den vergangenen Jahren sei in der Industrie zu sehr auf Kostenreduzierung und zu wenig auf Innovationen gesetzt worden Das drohe nun zum Bumerang für den Standort und die Arbeitsplätze zu werden. Zudem bestehe die Gefahr, dass die Wirtschaft aus der Krise direkt in eine Fachkräftelücke stolpere. Um dies zu verhindern, müssten Arbeitgeber, Politik und Wirtschaft entschlossen handeln.

So fordert die IG Metall von den Banken, dass kein betriebswirtschaftlich sinnvoller Auftrag und keine Zukunftsinvestition an überhöhten Zinssätzen und Tilgungsraten oder verweigerten Finanzierungen scheitern dürfe

(ddp)

 

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