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Düsseldorf (ddp-nrw) Die IG Metall in Nordrhein-Westfalen fordert
von Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) in der
Wirtschaftskrise mehr Engagement für den Erhalt von Arbeitsplätzen.
«Es ist fatal, dass der Bundeswirtschaftsminister vom Ende des
Abschwungs redet und zu den drohenden Entlassungswellen schweigt»,
sagte IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard in Düsseldorf der
Nachrichtenagentur ddp. «Kapitalgeber gerettet, Beschäftigte raus»,
so dürfe das Ende dieser Krise nicht aussehen.
Die IG Metall befürchtet, dass es in den nächsten Monaten gerade
in NRW zu einem massiven Verlust von Arbeitsplätzen kommen
kann Die
Gewerkschaft sieht dadurch an zahlreichen Stellen die industrielle
Substanz gefährdet. Guttenberg hatte am Dienstag in Berlin erklärt,
er erwarte keinen weiteren drastischen Abschwung mehr in der
Wirtschaft.
Gewerkschafter Burkhard sagte, in den vergangenen Jahren sei in
der Industrie zu sehr auf Kostenreduzierung und zu wenig auf
Innovationen gesetzt worden Das drohe nun zum Bumerang für den
Standort und die Arbeitsplätze zu werden. Zudem bestehe die Gefahr,
dass die Wirtschaft aus der Krise direkt in eine Fachkräftelücke
stolpere. Um dies zu verhindern, müssten Arbeitgeber, Politik und
Wirtschaft entschlossen handeln.
So fordert die IG Metall von den Banken, dass kein
betriebswirtschaftlich sinnvoller Auftrag und keine
Zukunftsinvestition an überhöhten Zinssätzen und Tilgungsraten oder
verweigerten Finanzierungen scheitern dürfe
(ddp)
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