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Frankfurt/Main (ddp) Nach dem Abbruch der Tarifverhandlungen für
die bundesweit rund 220 000 Beschäftigten in kommunalen Kitas und
Sozialeinrichtungen sind am Montag erneut Tausende Erzieher und
Sozialpädagogen in den Ausstand getreten Insgesamt hätten rund 25
000 Mitarbeiter ihre Arbeit niedergelegt, teilte die Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft in Frankfurt am Main mit
Streikschwerpunkte seien Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz,
Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt gewesen.
Die GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad nannte auf einer
Kundgebung in Halle das jüngste Arbeitgeberangebot
«eine Zumutung
Nach Vorstellung der Arbeitgeber solle das Einkommen für den Großteil
der Erzieherinnen «unter dem Niveau von 1990 eingefroren werden Die
Arbeitgeber weigerten sich zudem, «ihrer Verantwortung für die
Gesundheitsförderung der Beschäftigten nachzukommen, sagte sie
Allein in Nordrhein-Westfalen haben nach Angaben der
Dienstleistungsgewerkschaft verdi 10 000 Beschäftigte gestreikt
Gegen den Ausstand protestierten am Mülheim an der Ruhr nach
Polizeiangaben rund 80 Eltern und Kinder
ver.di-Bundesvorstandsmitglied Achim Meerkamp schloss nicht aus, dass
die Streiks nach den Sommerferien verstärkt werden. «Das, was Eltern
derzeit als Einschränkung wahrnehmen, ist noch eine zahme Form des
Streiks, sagte er.
Am Freitag waren in Berlin die Verhandlungen zwischen den
Gewerkschaften und den kommunalen Arbeitgebern abgebrochen worden
Einen Termin für neue Gespräche gibt es nicht Die Streiks sollen am
Dienstag fortgesetzt werden
ddpdjn/jwu/mwo
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