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Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen liegen nach wie vor deutlich im Minus. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gibt aktuell 1,39 Prozent ab auf 2.896,00 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 büßt daneben 1,19 Prozent ein auf 2.488,20 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 liegt unterdessen mit 1,37 Prozent hinten bei 667,94 Indexpunkten. An den europäischen Länderbörsen haben ebenfalls die Bären die Oberhand.
Die schwedische Notenbank hat auf ihrer heutigen Sitzung beschlossen, die Leitzinsen unverändert zu lassen. Somit verharrt der Reposatz der Sveriges Riksbank mit 0,25
Prozent auf dem niedrigsten Niveau seit Beginn der Aufzeichnungen. Analysten hatten bereits im Vorfeld mit diesem Beschluss gerechnet.
In den USA dürften heute insbesondere die Zahlen von 3M, Amazon, American Express (NYSE: AXP - Nachrichten) , AT&T, Bristol-Myers Squibb, Broadcom (NASDAQ: BRCM - Nachrichten) , Delta Air Lines, Dow Chemical (NYSE: DOW - Nachrichten) , Eastman Chemical (NYSE: EMN - Nachrichten) , McDonald's, Merck (MERK.JK - Nachrichten) & Co., Philip Morris, Schering-Plough, United Parcel Service (NYSE: UPS - Nachrichten) , US Airways und Xerox (NYSE: XRX - Nachrichten) für Aufsehen sorgen. Bereits am Vorabend gab das Internet-Auktionshaus eBay bekannt, dass sein Gewinn im dritten Quartal trotz eines Umsatzwachstums um 29 Prozent gesunken ist. Die Erwartungen wurden jedoch auf bereinigter Basis übertroffen. Der Ausblick für das laufende vierte Quartal konnte dagegen nicht überzeugen. Auf der Konjunkturseite stehen im weiteren Handelsverlauf in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenghilfe und die Frühindikatoren auf dem Programm. Die US-Futures präsentieren sich zur Stunde noch uneinheitlich. Der Dow Jones Future gewinnt aktuell 0,13 Prozent. Dagegen geben der S&P 500 Future 0,04 Prozent und der NASDAQ (NASDAQ: Nachrichten) 100 Future 0,03 Prozent ab.
Pernod Ricard (RI.NX - Nachrichten) rücken im französischen Leitindex CAC40 in Paris um gut 2 Prozent vor. Der Gesamtumsatz des Spirituosenherstellers ging im ersten Quartal um 6 Prozent auf 1,65 Mrd. Euro zurück. Organisch habe das Umsatzminus bei 4 Prozent gelegen, was im Rahmen der konzerneigenen Erwartungen gelegen habe. CEO Pierre Pringuet zeigte sich bei der Vorlage der Umsatzzahlen für das erste Quartal für das laufende Fiskaljahr weiterhin optimistisch. Air Liquide (AI.NX - Nachrichten) bröckeln dagegen um fast 3 Prozent ab. Der Industriegasehersteller hat im dritten Quartal einen Gesamtumsatz von 2,98 Mrd. Euro erzielt, was einem Minus von 8,2 Prozent entspricht. Auf vergleichbarer Basis habe der Umsatzrückgang bei 5,2 Prozent gelegen. Kaum besser ist es um Schneider Electric (SU.NX - Nachrichten) bestellt. Wie zuvor bekannt wurde, lagen die Umsatzerlöse des Elektrotechnikkonzerns im dritten Quartal bei 3,95 Mrd. Euro, was einem Minus von 15,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Auf vergleichbarer Basis habe das Umsatzminus bei 17,0 Prozent gelegen.
Credit Suisse verlieren im SMI (0198.HK - Nachrichten) 2,6 Prozent. Wie die schweizerische Großbank erklärte, hat sie im dritten Quartal einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielt. Die Schätzungen wurden dabei übertroffen. Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn belief sich auf 2,35 Mrd. Schweizer Franken (CHF), gegenüber einem Reinverlust von 1,26 Mrd. CHF in der Vorjahresperiode. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,74 Mrd. CHF ausgegangen. Novartis (Virt-X: NOVN.VX - Nachrichten) können nach Zahlen leicht zulegen. Der Nettoumsatz des Pharmakonzerns erhöhte sich im dritten Quartal um 3,2 Prozent (+7 Prozent in lokalen Währungen) auf 11,09 Mrd. Dollar. Der Reingewinn stieg geringfügig um 0,4 Prozent auf 2,11 Mrd. Dollar. Spitzenreiter sind nach wie vor Nestlé mit einem Plus von 2,2 Prozent. Wie der Nahrungsmittelkonzern bekannt gab, ist sein Umsatz nach neun Monaten um 2,2 Prozent auf 79,55 Mrd. CHF gesunken. Analysten waren im Vorfeld von einem Umsatz von 80,14 Mrd. CHF ausgegangen. Auf organischer Basis wurde ein Zuwachs von 3,6 Prozent erzielt. Zudem beschloss der Verwaltungsrat aufgrund der soliden operationellen Leistung von Nestlé, das Aktienrückkaufprogramm von 2009 von 4 Mrd. CHF auf 7 Mrd. CHF zu erhöhen. Im SLI preschen Logitech um über 8 Prozent vor. Der Nettogewinn des Hardware-Herstellers belief sich im zweiten Quartal auf 20,7 Mio. Dollar, nach 72,3 Mio. Dollar im Vorjahr. Der Umsatz verringerte sich um 25 Prozent auf knapp 498,1 Mio. Dollar. Wie der Hersteller von Computer-Peripheriegeräten weiter mitteilte, rechnet er für das dritte Quartal mit einem Umsatz von 575 bis 595 Mio. Dollar, einer Bruttomarge von rund 31 Prozent und einem operativen Gewinn von 45 bis 50 Mio. Dollar.
Für Ericsson geht es im OMX Nordic 40 um fast 8 Prozent in die Tiefe. Wie der schwedische Telekommunikationsausrüster bekannt gab, ist sein Gewinn im dritten Quartal um 71 Prozent eingebrochen, was mit einer geringeren Nachfrage nach Netzwerkausrüstung angesichts eines aktuell schwierigeren Marktumfeldes zusammenhängt. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich demnach auf 810 Mio. Schwedische Kronen (SEK), gegenüber 2,84 Mrd. SEK im Vorjahr. Der Umsatz verringerte sich um 5,6 Prozent auf 46,43 Mrd. SEK. Analysten waren im Vorfeld von einem Nettogewinn von 1,97 Mrd. SEK und Erlösen von 50,4 Mrd. SEK ausgegangen.
Der britische Minenkonzern Anglo American hat seine Kupfer- und Eisenerzproduktion im dritten Quartal deutlich ausgeweitet. Im Anschluss kündigte der Mindenbetreiber umfangreiche Änderungen in der Konzernorganisation an. Insgesamt erhofft sich Anglo American (London: AAL.L - Nachrichten) im Zuge der geplanten Veränderungen in der Organisationsstruktur jährliche Einsparungen von 120 Mio. Dollar. Der im FTSE 100 gelistete Wert kann um 0,3 Prozent vorrücken.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.896,00 (-1,39 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.488,20 (-1,19 Prozent) EURONEXT 100: 667,94 (-1,37 Prozent) FTSE 100 (London): 5.200,23 (-1,10 Prozent) CAC40 (Paris: Nachrichten) (Paris): 3.813,61 (-1,54 Prozent) MIB (Mailand): 23.766,74 (-1,69 Prozent) IBEX 35 (Madrid: Nachrichten) (Madrid): 11.784,50 (-0,76 Prozent) SMI (Virt-X: Nachrichten) (Zürich): 6.423,13 (-0,18 Prozent) ATX (Wien: Nachrichten) (Wien): 2.677,40 (-1,32 Prozent) (22.10.2009/ac/n/m)
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