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ESSEN (dpa-AFX) - Der Versorger RWE kann seine US-Wassertochter American Water nur mit einem Abschlag an der New Yorker Börse platzieren. Dies führe im Konzern zu einer Ergebnisbelastung von bis zu 0,6 Milliarden Euro, teilte die Gesellschaft am Mittwoch in Essen mit. Die Prognose für das laufende Jahr sei daher nicht mehr zu halten. Statt eines Zuwachses von mehr als zehn Prozent beim Überschuss rechnet der Stromkonzern nun mit einem Gewinn, der leicht unter dem Vorjahreswert von 2,7 Milliarden Euro liegt. Die RWE-Aktie geriet vorbörslich unter Druck.
PROGNOSE Die Reduzierung der Gewinnprognose kommt überraschend. Auf der Hauptversammlung
am vergangenen Donnerstag hatte Vorstandschef Jürgen Großmann die Erwartung für das laufende Geschäftsjahr noch bestätigt. Dabei hatte er betont, dass sich das Umfeld für den Börsengang von American Water "etwas verbessert" habe.RWE (Xetra: 703712 - Nachrichten) will sich nach Möglichkeit im Jahresverlauf von weiteren Aktien der US-Wassertochter trennen. Geplant sei weiterhin, die Mehrheit an dem Unternehmen bis Ende 2008 an der Börse zu platzieren, hieß es. Dies hänge aber unter anderem vom Marktumfeld ab. Die Erstnotiz des Wasserversorgers an der Wall Street ist für diesen Mittwoch geplant. RWE hatte bereits im vergangenen November (Frankfurt: A0S9N7 - Nachrichten) den Börsengang seiner US-Tochter wegen des schwachen Kapitalmarkts auf dieses Jahr verschoben. Mit dem Verkauf von American Water will der Konzern die Fokussierung auf das Kerngeschäft abschließen. Zuvor hatte sich RWE bereits von Thames Water getrennt./mur/tw
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