Stuttgart (www.rohstoffe-go.de [Link 1]) Auch wenn diese Entwicklung in den letzten Tagen zum Stillstand gekommen sein mag: Im ersten Quartal 2009 kauften Anleger über Gold-ETFs (börsennotierte Fonds) die Rekordmenge von 469 Tonnen Gold. Vor allem anhaltende Risikoaversion, Unsicherheiten in Bezug auf eine möglicherweise drohende Inflation und die Suche nach Möglichkeiten zur Portfoliodiversifizierung stützten nach Aussage des World Gold Council (WGC) die Investmentnachfrage nach Gold. Der bisherige Quartalsrekord für ETF-Goldkäufe lag bei nur 145 Tonnen im dritten Quartal 2008, so die Experten weiter.
Während viele andere Anlageformen
in der Finanzkrise enttäuschten und ihren Zweck der Portfoliodiversifizierung nicht erfüllen konnten, war Gold eine der wenigen Gewinn bringenden Anlagen. Zwar stieg der Preis des gelben Metalls in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um nur 5 Prozent auf rund 916 Dollar je Unze, doch vielen beispielsweise die US-Aktienmärkte im gleichen Zeitraum um 12 Prozent.
Berichte, die der WGC von Münz- und Barrenhändlern erhielt, deuten darauf hin, dass die Einzelhandelsnachfrage im ersten Quartal erneut auf hohem Niveau lag, nachdem diese bereits im letzten Quartal 2008 um fast 400 Prozent gestiegen war.
Zwar lag die Volatilität des Goldpreises im ersten Quartal 2009 mit durchschnittlich 29,2 Prozent immer noch deutlich über dem langfristigen Durchschnitt von 13 Prozent (letztes Quartal 2008 44,8 Prozent), doch war Gold damit immer noch deutlich weniger Schwankungsanfällig als der größte Teil der Aktienmärkte. So lag die zum Beispiel die Volatilität des S&P 500 zum Ende des Quartals bei 49 Prozent.
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