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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Gordon Schönell, stuft die Aktie von GEA Group (ISIN DE0006602006/ WKN 660200) nach wie vor mit "halten" ein. Die von der Gesellschaft im ersten Quartal 2008 realisierten Ergebnisse hätten unter dem Strich die Erwartungen der Analysten nahezu genau getroffen. Die Gesellschaft habe mit Wirkung zum ersten Quartal 2008 ihre Segmentberichterstattung umgestellt. Aus den ehemals drei Kernsegmenten Customized Systems,
Prozess Equipment und Prozess Engineering seien die beiden Segmente Energy and Farm Technology und Process Technology geworden.In den Kernsegmenten habe es keine Überraschungen gegeben, denn die Gesellschaft habe bereits im Rahmen der Hauptversammlung hierzu Eckdaten bekannt gegeben. Der Umsatz habe sich auf 1,12 Mrd. EUR (+19,7%) bei einem EBIT von 82,6 Mio. EUR (+21,4) belaufen. Dies entspreche einer Marge von 7,4% nach 6,5% im ersten Quartal 2007. Das überdurchschnittliche Wachstum des EBIT im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal zeige u. a., dass die Gesellschaft mehr Wert auf höhermargige Aufträge lege. Des Weiteren sei die deutliche Margenverbesserung auf einen vorteilhafteren Produktmix zurückzuführen gewesen. Das Segment Process Technology mit der höheren Marge habe deutlich stärker wachsen können als das Segment Energy and Farm Technology. Auch der deutliche Rückgang der Umsätze im Segment Sonstige von 119,7 Mio. EUR auf 69,0 Mio. EUR habe angesichts der Zinkpreisentwicklung, die für die Ruhr-Zink von großer Bedeutung sei, nicht überraschen können. Das EBIT der sonstigen Aktivitäten (inkl. Holdingkosten) sei allerdings deutlich schlechter ausgefallen als von den Analysten erwartet. Es habe sich auf -5,6 Mio. EUR im Vergleich zu 3,2 Mio. EUR im entsprechenden Vorjahresquartal belaufen. Hieraus erkläre sich auch die zu optimistische Schätzung der Analysten hinsichtlich des Konzern-EBIT. Die Steuerquote mit 27,2% sowie das Finanzergebnis seien besser ausgefallen als von den Analysten erwartet, so dass das geschätzte EPS letztendlich mit dem realisierten EPS übereingestimmt habe. Der Auftragseingang habe mit 1,444 Mrd. EUR, was einem Anstieg um 4,6% entspreche, leicht unter den Erwartungen der Analysten gelegen. Trotz all dem liege die Book-to-Bill-Ratio bei über 1,2. Der Free-Cashflow bewege sich mit -120 Mio. EUR in etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Die Gesellschaft sei auf einem sehr guten Weg, ihre Ziele für das Geschäftsjahr 2008 zu erreichen. Diese würden ein 10%-iges organisches Umsatzwachstum vorsehen. Das anorganische Wachstum habe die Gesellschaft in 2008 auch bereits durch vier kleinere Akquisitionen mit Umsätzen zwischen 5 Mio. EUR und 25 Mio. EUR vorangetrieben. Die EBIT-Marge solle in den beiden Kernsegmenten, ausgehend von 9,0% in 2007, um 70 bis 80 Basispunkte gesteigert werden. Im ersten Quartal sei hier bereits eine Verbesserung um 90 Basispunkte gelungen. Die Analysten würden bislang von einer Verbesserung um 70 Basispunkte ausgehen. Für die sonstigen Aktivitäten erwarte man im laufenden Geschäftsjahr ein leicht positives EBIT. Die Holdingkosten sollten sich angabegemäß mit 30 Mio. EUR belastend auf das EBIT auswirken. Für 2009 sage die Gesellschaft ein Umsatzwachstum im Bereich von 5% bis 10% bei einer EBIT-Marge in den Kernsegmenten von über 10% voraus. Aufgrund der unseres Erachtens allerdings schon recht hohen Bewertung der GEA Group-Aktie, stufen wir den Wert unverändert lediglich mit dem Anlageurteil "halten" ein, so die Analysten vom Bankhaus Lampe. Das Kursziel betrage nach wie vor 26,00 EUR. (Analyse vom 23.05.2008) (23.05.2008/ac/a/d)Analyse-Datum: 23.05.2008
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| Daten |
| Name |
GEA Group AG |
| WKN |
660200 |
| Branchen |
Anlagen-/Maschinenbau Spezialmaschinenbau |
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