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Rüsselsheim (dpa) - Im Kampf um ihre Arbeitsplätze haben die streikenden Beschäftigten des Computerdienstleisters EDS US- Präsident Barack Obama um Unterstützung gebeten. In einem am Dienstag in Rüsselsheim veröffentlichten Offenen Brief verurteilen sie den geplanten Stellenabbau bei EDS und seinem neuen amerikanischen Mutterkonzern Hewlett-Packard (HP). Er sei wirtschaftlich nicht gerechtfertigt, weil beide Unternehmen gute Gewinne machten. Hintergrund der geplanten Massenentlassungen sei keine Krise, sondern das Ziel des HP-Managements, die Umsatzrendite noch über das Niveau von zuletzt
rund zehn Prozent hinaus zu steigern, heißt es in dem Schreiben. EDS sei nicht in der Lage, mit einer verkleinerten Mannschaft seine Marktposition und die Kundenbeziehungen aufrechtzuerhalten. Es werde daher ein wirtschaftlicher Schaden befürchtet. EDS will etwa 1150 seiner rund 4200 Stellen in Deutschland abbauen.Nach Angaben der Gewerkschaften ver.di und IG Metall demonstrierten am Dienstag etwa 300 EDS-Beschäftigte im hessischen Raunheim, wo die deutsche EDS-Spitze und der Betriebsrat verhandelten. In einer Einigungsstelle soll versucht werden, den Konflikt um Arbeitsplätze, Arbeitsbedingungen und Entgelte zu lösen. Die Beschäftigten streiken nach einer Urabstimmung bereits in der vierten Woche für Tarifverträge.
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