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Berlin (dpa) - Die Stimmung in der deutschen Hochtechnologie- Branche ist nach wie vor gut. 62 Prozent der Unternehmen erwarten nach einer Befragung des Verbands BITKOM im laufenden Jahr steigende Umsätze, lediglich 15 Prozent rechnen mit einem Rückgang. Dabei habe die Dynamik nach einem erfreulichen Jahresauftakt in einigen Marktsegmenten leicht nachgelassen, teilte BITKOM am Dienstag in Berlin mit. An der vierteljährlichen Befragung beteiligten sich rund 250 Unternehmen. «Die Nachfrage nach Informations- und Kommunikationstechnologie ist weiterhin hoch», sagte Verbandspräsident August-Wilhelm Scheer laut Mitteilung. Wirtschaft
und öffentliche Hand investierten kräftig in die Modernisierung ihrer Hightech-Systeme. Anbieter von Software und IT-Dienstleistungen, die Unternehmen und öffentliche Verwaltungen bei der Einführung und dem Betrieb von IT-Systemen unterstützen, legten in diesem Jahr stark zu. 72 Prozent der befragten Unternehmen erwarteten in diesem Segment ein Umsatzplus und mehr als die Hälfte wollten zusätzliche Mitarbeiter einstellen.Etwas schwieriger ist die Lage bei den Herstellern von IT-Geräten. Zwar erwartet fast die Hälfte der Hersteller von Computern und digitaler Bürotechnik ein Umsatzplus im laufenden Jahr. Allerdings gingen im Vorquartal noch zwei Drittel von einem Umsatzplus im Jahr 2008 aus. «Vollwertige Notebooks haben die untere Preisschranke von 500 Euro durchbrochen», sagte Scheer. Mit den neuen Mini-Notebooks, die ab 200 Euro erhältlich seien, habe sich zudem ein neues Marktsegment etabliert. Angespannt bleibe die Situation bei den Herstellern von Kommunikationstechnik, zu denen Endgerätehersteller und Produzenten von Netzwerktechnik für Telefon- und Datennetze zählen. 38 Prozent dieser Unternehmen rechneten mit einem Umsatzplus, jedes dritte mit einem Umsatzminus.
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