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Krefeld/Düsseldorf (ddp-nrw) Die Tarifverhandlungen für die 260
000 Beschäftigten des Groß- und Außenhandels in Nordrhein-Westfalen
sind am Mittwoch in Krefeld ergebnislos abgebrochen worden. Ein
Sprecher der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di teilte mit, die
Arbeitgeber hätten sich geweigert, ein Lohn- oder Gehaltsangebot
abzugeben. Ein neuer Verhandlungstermin wurde nicht festgelegt.
verdi-Verhandlungsführer Günter Domke warf der Arbeitgeberseite
vor, anstelle eines fairen Angebots für die Beschäftigten Bedingungen
gestellt zu haben. So habe die Gewerkschaft einer sogenannten
Beschäftigungssicherung zustimmen sollen, die sich
bei genauerem
Hinsehen «als Mogelpackung entpuppt» habe.
Dazu gehöre die Kürzung des tariflichen
Kurzarbeitergeld-Zuschlages und die Möglichkeit der Absenkung der
wöchentlichen Arbeitszeit bis zu 30 Stunden ohne Entgeltausgleich
Außerdem sollten befristete Arbeitsverhältnisse nicht mehr höchstens
dreimal in zwei Jahren, sondern sechsmal in vier Jahren verlängert
werden können.
«Das ist mit uns nicht zu machen», sagte Domke Die große
Tarifkommission werde nun das weitere Vorgehen beraten. Streiks seien
nicht ausgeschlossen, betonte der ver.di-Verhandlungsführer. In elf
Groß- und Außenhandelsbetrieben in NRW war in den vergangenen Tagen
die Arbeit niedergelegt worden.
Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten der Branche eine
Erhöhung der Gehälter und Löhne um acht Prozent, mindestens um 175
Euro
(ddp)
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