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Das ist die geschätzte Summe, welche vermögende Privatpersonen in 2013 besitzen wird. Aktuell bereits liegt dieser Wert laut des heute vorgestellten „World Wealth Report“, einer Studie von Merrill Lynch Global Wealth Management und Capgemini, bei Schwindel erregenden 33 Billionen US-Dollar. Doch die Finanzkrise macht auch vor den Superreichen nicht halt – der Wert der Vermögen damit nämlich unter dem von 2005. Diese Summe verteilt sich auf knapp 9 Millionen glückliche Besitzer. Als vermögenden Haushalt oder gem. Studien-Terminologie „HNWI“ (High Net Worth Individual)
definiert Capgemini Privatpersonen mit einem Nettofinanzvermögen von mindestens 1 Million US-Dollar ohne eigen genutzte Immobilien und Verbrauchsgüter.Aber selbst bei den Reichen ist einer gleicher als der andere. Denn will man hier zu den Gewinnern zählen muss man es schon auf 30 Millionen US-Dollar bringen – dann hat man den Titel Ultra-HNWI sicher. Die Spuren der Finanzkrise sind bei den Ultras noch deutlicher sichtbar – ihre Zahl ist um knapp ein Viertel zurückgegangen. Gehen Sie nicht über Los und streichen nicht die Millionen ein - aufgrund dieser Werte findet man sich als (Ultra-) HNWI oft wieder in die Sphären von 2005 zurück katapultiert – die Jahre 2006 und 2007 sind quasi verpufft. Wo liegt das Land der HNWI? Kaum verwunderlich befindet sich die größte Konzentration der HNWIs in Nordamerika, Asien und Europa – hier liegt die Hälfte der Population. Deutschland liegt auf Platz drei hinter den USA und Japan knapp über 50 Prozent des Vermögens.Auf Platz vier reiht sich im Jahr 2008 neu China. In Hongkong dürfte man über die Ergebnisse nicht sehr amüsiert sein, ging hier die Zahl der HNWIs doch um enorme 60 Prozent zurück. Das dürfte die amerikanischen HNWI’ler noch ganz beruhigt sehen, leben dort doch sage und schreibe 2.500.000 HNWIs. Deutschland – Oh Deine HNWIs Wie sieht es bei der Exportnation Nummer eins in Sachen HNWI-Grad aus?Rückgang lediglich um „magere“ 2,5 Prozent – da markieren geringere Prozentzahlen ausnahmsweise die Gewinnerseite. Grund hierfür laut Studie das konservative Investitionsverhalten – Anleihen, Schatzbriefen & Co. sei Dank. Deutschland – absolutIn Deutschland gibt es daher in 2008 noch 810.000 HNWIs. Wenn auch die Negativ-Schlagzeilen in Sachen BIP für 2009 dunkle Wolken aufziehen lassen. 2013 – alles wird gutDie globalen dunklen Wolken sollen sich jedoch bis zum Jahr 2013 wieder verzogen haben. Erwartet man doch bis dahin jährliche Wachstumsraten von acht Prozent, um so das HNWI Vermögen auf 48,5 Billionen US-Dollar anschwellen zu lassen. Allen voran wird diese Entwicklung von Nordamerika und den Asien-Pazifikstaaten getragen werden. Der Asien-Pazifikraum legt dabei mit Wachstumsraten von fast 13 Prozent einen Spurt hin. Weiterhin langsamer mit vier Prozent wächst Afrika. Aktienquote – auch hier ist Rückzug angesagt Immobilien insbesondere Wohnimmobilien haben laut Studie an Charme gewonnen. Verringert sich deren Wert bleibt den Besitzern immerhin noch der Beton als Trost. Mit Aktien konnte man in 2008 nicht wirklich einen Blumentopf gewinnen - die Aktienquote verringerte sich um zehn Prozent. Weiterhin waren auch Barmittel und festverzinsliche Werte in der Gunst der HNWIs. Zu diesem Ergebnis trugen vor allem auch die Asien-Pazifik HNWIs bei – wurden hier doch aufgrund des allgemeinen Wirtschaftsbooms vornehmlich Immobilien gebaut und gekauft. Heuschrecken-Investments, sprich Hedge Funds, waren insbesondere in Europa und Südamerika mit einem Rückgang von knapp 20 Prozent nicht gerade top. Luxus – darf es ein bisschen weniger sein Wo spart ein HNWI wenn’s ums geht Geld? Mein Auto, mein Boot, mein Jet? Diese Formel gilt auch in 2008 – trotz manch herbem Verlust. Wenn es um sog. „Passion Investments“ geht bleiben sich die HNWIs sich selbst treu. 27 Prozent sind weiterhin in Luxus-Gütern wie Jets, Booten oder Autos investiert. Allerdings verkaufte der ein oder andere dann doch seinen Privat-Jet und die Neubestellungen für Business-Jets gingen ebenfalls merklich zurück. Dafür verkauft sich der Bentley in China mit Umsatz-Steigerungen von 50 Prozent doch sehr gut. Haben die HNWIs in 2008 doch ihre Vermögen umgeschichtet, können sie sich bald wieder auf die Lauer legen und Ihre Strategien einer sich hoffentlich bald erholenden Weltwirtschaft anpassen. Kann man als HNWI nur abwarten, dass sich die Prognosen der Studie für 2013 einstellen und der Kurs wieder auf Wachstum gestellt wird.
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