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Haar (Fonds-Reporter.de) - Die Ausgabeaufschläge und die Managementgebühren von Investmentfonds haben sich im Jahr 2007 erhöht, nachdem ein Jahr zuvor noch eine überwiegend rückläufige Entwicklung zu konstatieren gewesen war. Zu diesem Ergebnis kommt die alljährliche Studie der FWW Research Services (RS) zu Entwicklungen der in Deutschland zugelassenen Publikumsfonds. Deren Gesamtzahl (6.647 Investmentfonds) erhöhte sich zum Analysestichtag 31.12.2007 gegenüber dem Vorjahresende um 434 Produkte.
Spitzenreiter bei der Verteuerung der Ausgabeaufschläge war 2007 die Assetklasse der Alternativen Fonds mit einem durchschnittlichen Anstieg
um 1,16 Prozentpunkte. Eine Ausnahme von der Entwicklung dieser Gebührenkomponente stellten lediglich die Indexfonds dar, deren Ausgabeaufschlag im Durchschnitt um 0,10 Prozentpunkte abnahm. Weniger einheitlich war das Ergebnis bei der Managementgebühr. Dem allgemeinen Trend zur Zunahme um bis zu 0,17 Prozentpunkte (Derivatefonds) konnten sich immerhin drei Assetklassen entziehen. So war bei den Indexfonds keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr zu konstatieren, während die Managementgebühr bei Immobilien- und Superfonds im Betrachtungszeitraum sogar rückläufig war (um durchschnittlich 0,11 bzw. 0,22 Prozentpunkte).
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