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Mainz (ddp-rps) Wenn am Sonntag in Rheinland-Pfalz Landtagswahl
wäre, würden insgesamt fünf Parteien ins Landesparlament einziehen
Nach einer vierteljährlich im Auftrag der Ludwigshafener Tageszeitung
«Die Rheinpfalz» (Donnerstagausgabe) erhobenen Umfrage käme die SPD
erneut auf 38 Prozent der Stimmen und wäre damit weiterhin die klar
stärkste Kraft. Die CDU hingegen verliert im Vergleich zur
Märzumfrage leicht um einen Prozentpunkt auf jetzt 31 Prozent. Die
FDP bleibt stabil bei 13 Prozent.
Die derzeit außerparlamentarischen Grünen büßen zwar einen Punkt
ein, wären aber mit sieben Prozent wieder klar im Landtag vertreten
Die
Linke kann einen Punkt hinzugewinnen und könnte mit fünf Prozent
erstmals knapp in den Landtag einziehen
Die Arbeit der SPD-Landesregierung wird von 50 Prozent der Bürger
als «eher gut» bewertet (minus 1), 29 Prozent sind «teils - teil»
zufrieden (plus 4), während 19 Prozent die Leistungen als «eher
schlecht» bewerten (minus 2)
Zugleich kann aber auch die CDU als größte Oppositionspartei ihr
Ansehen insgesamt verbessern 37 Prozent der Befragten glauben, sie
würde ihre Sache «genauso gut» machen wie die aktuelle Regierung
(plus 5), 13 Prozent denken, die CDU würde es «besser» machen (minus
1)
Auf der Sympathie-Skala erreicht Ministerpräsident Kurt Beck (SPD)
erstmals seit September 2007 wieder den Wert von 2,0 (März: 1,8)
Oppositionsführer Christian Baldauf (CDU) kann um 0,4 Punkte auf
einen Wert von 1,4 deutlich zulegen Platz zwei der Beliebtheitsskala
geht allerdings an FDP-Landeschef Rainer Brüderle, der Beck mit 1,8
Punkten (plus 0,3) auf den Fersen bleibt. FDP-Landtagsfraktionschef
Herbert Mertin kommt mit 1,3 Punkten (plus 0,1) auf Platz vier.
(ddp)
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