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APA ots news: OeNB-Österreichische Investmentfonds litten unter dem schwierigen Finanzmarktumfeld Wien (OTS) - Österreichische Investmentfonds blieben von den
internationalen Finanzmarktturbulenzen im ersten Quartal 2008 nicht
unberührt. Kursverluste (7,21 Mrd EUR) verstärkt durch sehr
vorsichtiges und zurückhaltendes Anlegerverhalten führten zu einer
Abnahme des veranlagten Kapitals (exklusive "Fonds in
Fonds"-Veranlagungen) von 9,85 Mrd EUR bzw. 7,2%. Ende März betrug
das netto in Investmentfonds veranlagte Kapital 127,2 Mrd EUR. Wenngleich sich derzeit das Finanzmarktumfeld nicht
mehr so düster
zeigt, errechnete sich für das von Turbulenzen besonders in
Mitleidenschaft gezogene erste Quartal eine kapitalgewichtete
durchschnittliche negative Gesamtperformance aller österreichischen
Investmentfonds (Publikumsfonds und Spezialfonds) von minus 4,6%.
Dabei verzeichneten Aktienfonds Kursverluste von 18,9%, Mischfonds
ein Minus von 4,9% und Alternative Fonds eine negative Performance
von 4,5%. Selbst die sonst so stabilen Geldmarktfonds rentierten in
dem besonders schwierigen Finanzmarktumfeld mit -1,8% leicht negativ.
Rentenfonds konnten sich mit einem Kursgewinn von 0,26% schwach
positiv entwickeln. Die österreichischen Immobilienfonds entzogen
sich mit +0,92% weiterhin dem Sog fallender Immobilienmärkte und
waren im ersten Quartal die am besten performende Anlagekategorie. Im ersten Quartal 2008 erhöhten die 28 österreichischen KAGs ihre
Angebotspalette um weitere 8 Fonds und verwalteten mit den per Ende
März aufgelegten 2.337 Investmentfonds (1.632 Publikumsfonds und 705
Spezialfonds / Fonds, die ausschließlich von institutionellen
Investoren gezeichnet werden können) einen Vermögens-bestand (inkl.
"Fonds in Fonds" Veranlagungen) von 153,3 Mrd EUR (Ende Dezember
2007: 165,6 Mrd EUR). Das sehr schwierige Finanzmarktumfeld bescherte den
österreichischen Investmentfonds Kursverluste in der Höhe von 7,21
Mrd EUR. Negative Nachrichten und die weiterhin vorherrschende
Unsicherheit auf den Märkten stimmten die Anleger in ihren
Veranlagungsentscheidungen sehr vorsichtig, sodass sich insgesamt ein
Nettokapitalabfluss von 2,64 Mrd EUR bzw. -1,9% (Nettomittelabfluss
von 2,03 Mrd EUR und Ausschüttungen von 0,61 Mrd EUR) ergab. Das
netto in Investmentfonds veranlagte Kapital (exklusive "Fonds in
Fonds"-Veranlagungen) reduzierte sich somit im ersten Quartal um 9,85
Mrd EUR bzw. 7,2% und betrug Ende März 127,2 Mrd EUR. Fallende Aktienmärkte und die nur schwach positive Entwicklung der
Rentenfonds drückten auf die Gesamtperformance. So ergab sich von
Anfang Jänner bis Ende März eine negative kapitalgewichtete
durchschnittliche Gesamtperformance aller österreichischen
Investmentfonds (Publikumsfonds und Spezialfonds) von minus 4,6%.
Aktienfonds waren besonders stark in Mitleidenschaft gezogen. Von den
insgesamt 471 aufgelegten österreichischen Aktienfonds waren nur 8
positiv und verzeichneten insgesamt einen Kursverlust von 18,9%.
Mischfonds wiesen ein Minus von 4,9% und Alternative Fonds eine
negative Performance von 4,5% auf. Selbst die risikoarmen
Geldmarktfonds rentierten in dem besonders schwierigen
Finanzmarktumfeld mit -1,8% leicht negativ. Rentenfonds konnten sich
hingegen mit einem Kursgewinn von 0,26% schwach positiv entwickeln.
Die österreichischen Immobilienfonds entzogen sich mit +0,9%
weiterhin dem Sog fallender Immobilienmärkte und waren im ersten
Quartal die am besten performende Anlagekategorie. Der Vermögensbestand der Investmentfonds verringerte sich im 1.
Quartal um 12,4 Mrd EUR. Das betraf vor allem Aktien und
Beteiligungspapiere mit einem Minus von 6,5 Mrd EUR gefolgt von
Investmentzertifikaten mit -3,7 Mrd EUR und den Rentenwerten mit 3,5
Mrd EUR. Das einzige Veranlagungssegment mit, wenn auch geringen
Zuwächsen (+74 Mio EUR bzw. +4,4%), waren Veranlagungen in
Immobilien. Der Cash-Bestand wurde um 1,3 Mrd EUR aufgestockt. Mit einem Anteil von 61,3% (78,0 Mrd EUR) wird die Struktur des
veranlagten Kapitals von Rentenwerten dominiert, gefolgt von den
Aktien und Beteiligungspapieren mit 16,5% (21,0 Mrd EUR), den
ausländischen Investmentzertifikaten mit 10,9% (13,9 Mrd EUR) und den
sonstigen Vermögensanlagen mit 9,9% (12,6 Mrd EUR). In Immobilien-
und Sachanlagenvermögen war per Ende März 2008 ein Volumen von 1,75
Mrd EUR (1,4%) investiert. Der Anteil an inländischen Aktien und
Beteiligungs-papieren beträgt weiterhin nur 2,8% des von Fonds
veranlagten Kapitals. Per Ende März 2008 wurden in den Ländern der Währungsunion (exkl.
Österreich) 64,0 Mrd EUR (50,3%), in Ländern der übrigen Welt 32,8
Mrd EUR (25,8%) und im Inland (London: INL.L - Nachrichten) 30,4 Mrd EUR (23,9%) veranlagt. Herausgeber:
Oesterreichische Nationalbank
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