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Keine Schwellenangst von -ff-
Freitag 26. Juni 2009, 10:45 Uhr


Keine Schwellenangst
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Der ESPA Alternative Emerging-Markets verspricht Gewinne auch bei sinkenden Kursen Fuer Dimitri Medwedew sind die BRIC-Staaten "das Epizentrum der Weltpolitik". Nicht alle teilen die Meinung des russischen Staatspraesidenten. Unstrittig ist jedoch, dass die politische und wirtschaftliche Bedeutung Brasiliens, Russlands, Indiens und Chinas waechst. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass die vier Staatschefs vergangene Woche in Jekatarinenburg unter anderem die Abschaffung des Dollar als Leitwaehrung diskutierten. Die Tatsache, dass Emerging Markets die Folgen der globalen Wirtschaftskrise deutlich schneller ueberwinden als Europa oder
die USA, mag ihr Selbstbewusstsein zusaetzlich gestaerkt haben.

Emerging Markets schwanken stark

Das so schnell nicht erwartete Comeback treibt die Aktienmaerkte. Die indische Boerse legte seit Jahresanfang um 50 Prozent zu, Brasiliens Leitindex Bovespa und der russische RTS zeigen ein Plus von jeweils 60 Prozent. Das lockt westliche Investoren an. Doch die Unwaegbarkeiten sind groß. Fraglich bleibt vor allem, wie nachhaltig die Erholung sein kann, wenn die Industriestaaten weiterhin in der Rezession verharren. Dass die Maerkte in Moskau, Shanghai, Mumbai und Sao Paulo schnell drehen und tief fallen koennen, das zeigte sich besonders im vergangenen Jahr. Angesichts hoher Schwankungen suchen Anleger nach risikoaermeren Produkten. Beim ESPA Alternative Emerging-Markets (ISIN: AT 000 049 523 9) werden sie fuendig.

Gewinne mit Aktienindexfutures

Der Fonds, der einen Absolute-Return-Ansatz verfolgt, investiert in Aktienindex-Futures der wichtigsten Schwellenlaender. Das verbleibende Cash wird in Euro-Geldmarktpapieren angelegt. "Durch den Einsatz von Terminkontrakten koennen wir sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren", sagt Thomas Bobek (Foto), Leiter fuer aktive Aktienfonds bei der Ersten Sparinvest. "Die Signale, wann sich welcher Markt in welche Richtung dreht, erhalten wir von unserem technischen Trendfolgesystem", erklaert Bobek. Die jeweiligen Signale werden vom Fondsmanagement zudem durch volkswirtschaftliches Research auf Plausibilitaet ueberprueft.

Asien uebertreibt mal wieder

"Aktuell erkennt das System fuer eine Reihe von Maerkten, vor allem in Asien, schon klare uebertreibungen", sagt Bobek. "Doch im Gegensatz zu Long-only-Produkten sind wir fuer dieses Szenario geruestet." Eine erneute Korrektur in den Schwellenlaendern sollte das Interesse der Anleger an dem ESPA Alternative Emerging-Markets Fonds steigern. Schließlich erzielte er auf Sicht von drei Jahren ein Plus von mehr als 30 Prozent. Etliche reine Schwellenlaender-Aktienfonds notieren dagegen im Minus.


Fazit:
Der bislang nur in oesterreich angebotene Fonds kann hierzulande ueber Comdirect erworben werden. Steuerliche Nachteile entstehen fuer deutsche Investoren nicht. Das 2005 aufgelegte Produkt hat bislang sein Absolute-Return-Versprechen gehalten. In Aufschwungphasen bleibt der ESPA Alternative Emerging -Markets zwar gegenueber reinen Aktienfonds zurueck, in Abschwungphasen verliert er aber deutlich weniger. Der Fonds ist ein klarer Kauf.

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