Shenzhen 26.06.2009 (www.emfis.com [Link 1]) Die chinesische Börsenaufsicht hat den Börsengang von Guilin Sanjin Pharmaceutical genehmigt. Damit wird Chinas größter Hersteller von Kräuterpastillen das erste Unternehmen sein, welches nach einer 9 monatigen Zwangspause am kommenden Montag an die chinesische Börse geht.
Entgegen anfänglicher Spekulationen, dass das Unternehmen 634 Millionen Yuan einsammeln will, heißt es heute, dass das Volumen bei 910,8 Mio. Yuan (133 Mio. USD) liegt.
Das IPO von Guilin Sanjin stellt offensichtlich den Startschuss für eine ganze Reihe von Börsengängen dar. Seit September 2008 hat die China Securities
Regulatory Commission mit Rücksicht auf die schwache Marktentwicklung keine neuen Listings mehr erlaubt. Seitdem befinden sich die IPO-Anträge von 32 Unternehmen in die Warteschleife, deren Börsengänge grundsätzlich genehmigt, aber noch nicht freigegeben worden sind.
Beobachter gehen davon aus, dass die chinesische Börsenaufsicht zunächst einige kleinere IPOs erlauben wird, um die Aufnahmefähigkeit des Marktes zu testen. Die nächsten IPO-Kandidaten seien demnach der Kabelhersteller Zhejiang Wanma und das Pharmaunternehmen Shenzhen Salubris. Beide Unternehmen wollen Insidern zufolge ebenfalls weniger als 650 Millionen Yuan einsammeln.
Die aus dem Südwesten Chinas kommende Guilin wird 46 Millionen Aktien, oder 10,1 Prozent, für 19,80 Yuan pro Shares platzieren, so die Mitteilung der Shenzhen Stock Exchange von gestern Abend. Das Unternehmen plant die Einnahmen zur Modernisierung von Produktionseinrichtungen für pflanzliche Arzneimittel einzusetzen. Des Weiteren soll ein Lager- und Logistik-Zentrum entstehen.
Guilin erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Gewinn von 273,7 Millionen Yuan gegenüber 249,2 Mio. Yuan im Jahr zuvor.
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