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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Marco Günther, stuft die Merck (MERK.JK - Nachrichten) -Aktie (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) nach wie vor mit "halten" ein.
Die Merck KGaA gliedere sich in die Sparten Chemie und Pharma. Letztere unterteile sich nunmehr in die Bereiche Merck Serono sowie Consumer Health Care. Der erstgenannte Bereich sei durch Verschmelzung der bisherigen Division Ethicals mit dem übernommenen Biotechnologieunternehmen Serono entstanden.
Zuvor sei die Sparte Pharma wegen ihrer eher schwach besetzten Produktpipeline, vergleichsweise geringer Ertragskraft und mangelnder Größe zunehmend unter Druck geraten. Die kleinere Chemie-Sparte gliedere sich in die Geschäftsfelder Liquid Crystals sowie Performance & Life Science Chemicals. Bei Flüssigkristallen, die insbesondere in LCD-Bildschirmen Verwendung finden würden, sei Merck mit großem Abstand Weltmarktführer.
Das stark konjunkturabhängige Geschäft mit Flüssigkristallen habe weitere Fortschritte im dritten Quartal verzeichnen können. Der konkretisierte Margenausblick liege leicht unter den Erwartungen. Die Wachstumsprognose eines leichten Erlösanstiegs in 2009 erscheine aus Sicht der Analysten realistisch. Gegenwärtig seien aus fundamentaler Sicht kaum Kurstreiber auszumachen.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse bestätigen ihr "halten"-Votum für die Merck-Aktie. (Analyse vom 27.10.2009) (27.10.2009/ac/a/d)
Analyse-Datum: 27.10.2009
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| Daten |
| Name |
Merck KGaA |
| WKN |
659990 |
| Branchen |
Chemie |
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