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Börse Frankfurt-News: Investoren positionieren sich (ETFs)
Dienstag 28. April 2009, 15:35 Uhr

 

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - 28. April 2009. Einige Anleger scheinen mit einer handfesteren Erholung zu rechnen und engagieren sich in Europa und weltweit. Doch die Nervosität bleibt spürbar, Investoren reagieren schnell auf andere Marktgegebenheiten.

Marco Salaorno von der Société Génrérale kann diese Beobachtungen zum Teil bestätigen: "Zu Anfang der vergangenen Woche sahen wir Rückflüsse und Gewinnmitnahmen quer durch alle Indizes. Bei den Branchenindizes fielen vor allem Banken auf, aber auch Strategieindizes wie der LevDAX (WKN LYX0AD) oder regionale Indizes, z.B. aus den Emerging Markets (WKN LYX0BX). Zur Wochenmitte seien
die Käufer aber wieder zurückgekommen. "Der Handel ist wechselhaft, wir haben viel Bewegung in den Märkten und hohe Volatilität in den Indizes. Man spürt die Nervosität der Marktteilnehmer", beschreibt Salaorno. "Die Investoren reagieren auf die Quartalszahlen, die derzeit laufend veröffentlicht werden."

Global und Europa

Die Nase vorn haben nach Angaben Eric Wiegand von der Deutschen Bank (Xetra: 514000 - Nachrichten) europäische und globale Indizes. Gekauft wurden ETFs auf die großen Indizes DJ Euro Stoxx 50 (DBX1EU), MSCI Europe (WKN DBX1ME), DAX (WKN DBX1DA) und auf globaler Ebene z. B der MSCI World (WKN DBX1MW). "Investoren haben sich positioniert und rechnen nicht mit einem baldigen Ende der Erholung bzw. einer längeren Bärenmarkt-Rallye (Paris: FR0000060618 - Nachrichten) ." In erster Linie haben die Market Maker positiv gestimmte Engagements beobachtet, Short-Produkte, mit denen man auf fallende Märkte setzen kann, seien zwar auch von einigen Investoren gekauft worden, jedoch in sehr viel geringerem Volumen.

Interesse an kleinen US-Firmen

Auffallend war das Interesse am db x-trackers Russel 2000 1 C (WKN DBX1AB), der in dieser Woche nach Angabe der Händler eher gekauft wurde. Der Russell 2000-Index ist ein Teil des Russell 3000, der die Entwicklung der 3000 größten US-amerikanischen Unternehmen abbildet. "Die Unternehmen im Russel 2000 nehmen etwa einen Anteil von 10 Prozent des Hauptindex ein. Es handelt sich hierbei um kleinere und mittelgroße Unternehmen", erklärt Wiegand.

Rentenfonds weit hinter Aktien-ETFs

Zuflüsse waren im Bereich der Anleihen-ETFs durchaus zu verzeichnen, jedoch lagen die Zuflüsse weit hinter denen der Aktien-Papiere.

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© 28. April 2009/Dorothee Liebing

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG (Xetra: 581005 - Nachrichten) verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

 

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