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BERLIN (dpa-AFX) - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) befürchtet vom Herbst an eine Pleitewelle unter Existenzgründern. "Viele Gründungswillige treibt in der Krise nicht Pioniergeist an, sondern die Furcht vor Arbeitslosigkeit", sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der "Bild am Sonntag". "Und viele gehen übereilt an den Start." Nach der Gründerwelle drohe daher die nächste Pleitewelle.
Die Industrie- und Handelskammern hätten im vergangenen Jahr mehr als 320.000 Gespräche zur Existenzgründung geführt. "Besonders seit letztem Herbst nimmt die Nachfrage deutlich zu", sagte Driftmann. In kaum einem anderen Land
gebe es so viele Programme für Existenzgründer wie in Deutschland. Um Pleiten von Unternehmensgründern künftig zu verhindern, forderte Driftmann ein Pflichtfach "Wirtschaft" an Schulen und Universitäten: "Bei der unternehmerischen Bildung sind wir Entwicklungsland."/tst/DP/nl
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