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Hannover (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Nord LB, Frank Schwope, rät nach wie vor zum Verkauf der Continental (Frankfurt: A0XFTR - Nachrichten) -Aktie (ISIN DE0005439004/ WKN 543900).
Continental habe seine Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2009 publiziert, die von hohen Goodwill-Abschreibungen der Automotive-Sparte belastet worden seien. Der Umsatz sei um fast ein Viertel auf 14.400 Mrd. Euro gesunken und das Konzern-EBIT habe sich fast um 200% auf -1,038
Mrd. Euro verschlechtert. Der Konzernfehlbetrag sei mit 1,496 Mrd. Euro bzw. mit 8,85 Euro je Aktie ausgewiesen worden.
Continental plane eine Kapitalerhöhung mit einem Volumen von 1,0 bis 1,5 Mrd. Euro, die bis spätestens Ende des ersten Quartals 2010 durchgeführt werden solle.
Für das Schlussquartal 2009 rechne die Unternehmensführung mit einer "deutlichen Verbesserung der Umsätze und der operativen Ergebnisse gegenüber den Vorjahreswerten".
Der Konzern habe mit den Q3'2009-Zahlen die Umsatzerwartungen übertroffen, jedoch hätten die Ergebniszahlen die Konsensschätzungen verfehlt. Teilverkäufe seien momentan kein Thema und man wolle den Konzern zusammenhalten. Die anstehende Kapitalerhöhung werde dem Unternehmen dringend benötigtes Geld in die Kasse spülen.
Die weltweite Wirtschaftskrise sei nach Meinung der Analysten noch nicht ausgestanden. Zudem sei die Konstellation von Continental/Schaeffler weiter unklar. Die jüngsten Kursgewinne des MDAX (Xetra: Nachrichten) -Titels seien ihrer Ansicht nach fundamental unbegründet.
Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten der Nord LB bei ihrer Verkaufsempfehlung für die Continental-Aktie. Das Kursziel passe man von 19 auf 30 Euro an. (Analyse vom 30.10.2009) (30.10.2009/ac/a/d)
Analyse-Datum: 30.10.2009
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| Daten |
| Name |
Continental AG |
| WKN |
543900 |
| Branchen |
Automobilzulieferer |
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