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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Christian Hamann, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie der Deutschen Bank (Xetra: 514000 - Nachrichten) (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) weiterhin mit "halten" ein.
Die Deutsche Bank gehöre mit einer Bilanzsumme von 2.202 Mrd. EUR (per 31.12.2008) zu den großen europäischen Finanzinstituten. Im Rahmen der voranschreitenden strategischen Neuausrichtung wolle sich der Bank-Konzern zukünftig lediglich auf eine überschaubare Anzahl von Kerngeschäftsfeldern
konzentrieren. Diese seien unter den beiden Segmenten "Corporate and Investment Bank" und "Private Clients and Asset Management" zusammengefasst.
Nicht zum Kerngeschäft gehörende Aktivitäten würden zügig verkauft, um die Kapitalallokation zu verbessern. Der Konzern habe mittels einer 1,1 Mrd. EUR schweren Kapitalerhöhung 22,9% am Kapital der Deutschen Postbank erworben. Durch eine mehrstufige, auf drei Jahre angelegte Transaktion könne der Anteil auf bis zu 62,3% steigen.
Angesichts der relativ knappen Eigenkapitalausstattung und latenter Übernahmerisiken (Postbank-Restanteil) bleibe die Deutsche Bank für Spekulationen um eine Kapitalerhöhung anfällig. Mit dem saisonal eher schwachen vierten Quartal würden zudem kurzfristig die Kurstreiber fehlen. Gleichwohl gefalle den Analysten im derzeitig von hoher Liquidität geprägten Umfeld die Ausrichtung auf das Investmentbanking. Die Aktie scheine nach der bis Ende Juli starken Kursentwicklung angemessen bewertet.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse bestätigen ihre "halten"-Empfehlung für die Deutsche Bank-Aktie. (Analyse vom 29.10.2009) (29.10.2009/ac/a/a)
Analyse-Datum: 29.10.2009
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| Daten |
| Name |
Deutsche Bank AG |
| WKN |
514000 |
| Branchen |
Banken |
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