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finanzen.net
Wochenrückblick KW 44
Freitag 30. Oktober 2009, 18:05 Uhr

 

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In der vergangenen Woche mussten die internationalen Leitindizes deutliche Verluste hinnehmen. So gab der DAX (Xetra: Nachrichten) 5,7 Prozent ab. Beim Dow Jones STOXX 50 war ein Abschlag von 2,6 Prozent auszumachen. Der japanische Nikkei (Nachrichten) -Index verlor im Wochenvergleich 2,4 Prozent an. In den USA steht beim Dow Jones (Nachrichten) gegenüber dem letzten Handelstag der Vorwoche bis dato ein Minus von 2,5 Prozent zu Buche.

Wie
am Montag in Deutschland bekannt wurde, hat der von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelte Konsumklimaindex hat einen leichten Dämpfer erhalten. Demnach prognostiziert der Gesamtindikator nach revidiert 4,2 Punkten im Oktober für November (Frankfurt: A0Z24E - Nachrichten) einen Wert von 4,0 Punkten. Damit muss das Konsumklima zum ersten Mal seit September 2008 wieder einen Rückgang hinnehmen. Der Pharma- und Technologiekonzern Merck konnte seinen Umsatz im dritten Quartal um 2,7 Prozent auf 1,94 Mrd. Euro steigern. Das Ergebnis nach Steuern betrug 148,1 Mio. Euro und verringerte sich damit um 26,8 Prozent zum Vorjahr. Obwohl die Erwartungen erfüllt werden konnte, gab die Aktie 4 Prozent ab. Im MDAX richteten sich die Blicke auf MTU (-3,2 Prozent). Der Triebwerksspezialist musste in den ersten drei Quartalen einen Ergebnisrückgang hinnehmen. Für das Gesamtjahr wurde die Umsatzschätzung um 200 Mio. Euro auf 2,6 Mrd. Euro zurückgenommen. Der Prognosewert beim Jahresüberschuss blieb mit 140 Mio. Euro unverändert. Kontron (Xetra: 605395 - Nachrichten) verloren im TecDAX deutlicher. Der Konzern wies für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres einen Umsatz von 333 Mio. Euro aus, gegenüber 356 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Periodenüberschuss lag bei 13,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum 25,4 Mio. Euro). Dagegen erreichte der Auftragsbestand Ende September ein neues Allzeithoch. Die Aktie von Bayer (Xetra: 575200 - Nachrichten) konnte am Dienstag gegen den Trend gut 1 Prozent zulegen. Der Pharmakonzern musste im dritten Quartal einen Umsatz- und Ergebnisrückgang ausweisen. Die Erlöse gingen um 7 Prozent auf 7,39 Mrd. Euro zurück. Das Konzernergebnis schrumpfte um 10,1 Prozent auf 249 Mio. Euro. Insgesamt erwarte der Konzern für das Gesamtjahr weiterhin einen Konzernumsatz von 31 bis 32 Mrd. Euro. Außerdem halte man an dem ambitionierten Ziel fest, den Rückgang des EBITDA vor Sondereinflüssen auf ca. 5 Prozent zu begrenzen. Der Automobilkonzern Daimler rechnet nach der Rückkehr in die Gewinnzone im dritten Quartal auch im vierten Quartal mit einem positiven EBIT aus dem laufenden Geschäft. Wie die Stuttgarter bekannt gaben, ist ihr Umsatz im Berichtszeitraum von 24,5 Mrd. auf 19,3 Mrd. Euro gesunken. Ferner sank das Konzern-EBIT auf 470 (Vorjahr: 648) Mio. Euro. Das Konzernergebnis belief sich auf 56 (Vorjahr: 213) Mio. Euro. Der Wert verlor über 2 Prozent. Kräftige Abschläge von mehr als 13 Prozent waren bei Loewe (Xetra: 649410 - Nachrichten) auszumachen. Der Unterhaltungselektronikkonzern konnte auf Basis vorläufiger Zahlen im dritten Quartal bei Umsatz und Ergebnis nicht das Vorjahresniveau erreichen. Wie am Mittwoch bekannt wurde, signalisiert das DIW-Konjunkturbarometer für das dritte Quartal eine weiter steigende Wirtschaftsleistung in Deutschland. Demnach ist das saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) voraussichtlich um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Zuletzt war nur ein Plus von 0,7 Prozent in Aussicht gestellt worden. Die Aktie des Software (Frankfurt: A0XFVC - Nachrichten) -Herstellers SAP brach nach der Bekanntgabe von Zahlen um über 7 Prozent ein. Wie SAP bekannt gab, musste man im dritten Quartal einen Umsatzrückgang um 9 Prozent auf 2,51 Mrd. Euro hinnehmen. Dagegen kletterte das Ergebnis (US-GAAP) aus fortgeführten Geschäftsaktivitäten um 6 Prozent auf 436 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr erwarten die Walldorfer, dass die software- und softwarebezogenen Serviceerlöse nunmehr in einer Spanne von 6 bis 8 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen werden. Titel der Deutschen Lufthansa gaben mehr als 5 Prozent ab. Nach vorläufigen Zahlen musste die Airline in den ersten neun Monaten einen Umsatzrückgang um 13,2 Prozent auf 16,2 Mrd. Euro hinnehmen. Das Konzernergebnis wurde auf -32 Mio. Euro (Vorjahr: 529 Mio. Euro) beziffert. Die Aktie der Deutschen Bank (Xetra: 514000 - Nachrichten) fiel um gut 3 Prozent zurück. Wie am Nachmittag bekannt wurde, ist die Übernahme der angeschlagene Privatbank Sal. Oppenheim unter Dach und Fach. Die Transaktionssumme wurde auf 1 Mrd. Euro beziffert. Für Vossloh ging es um 10 Prozent in die Tiefe. Wie zuvor bekannt wurde, hat der Bahntechnikkonzern im dritten Quartal einen kräftigen Rückgang bei Umsatz und Ergebnis erlitten. Im TecDAX gaben Wirecard (Xetra: 747206 - Nachrichten) 1 Prozent ab. Der Spezialist für elektronische Zahlungs- und Risikomanagementlösungen konnte Umsatz und EBIT im dritten Quartal jeweils deutlich steigern. Die Aktie des Biotechkonzerns MorphoSys, der in den ersten neun Monaten in Zusammenhang mit Investitionen in die firmeneigene Medikamentenentwicklung weniger verdient hat, gab fast 3 Prozent ab. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag mitteilte, schrumpfte die Zahl der Arbeitslosen im Oktober auf Monatssicht um 118.000 auf insgesamt 3.229.000 Menschen. Die Arbeitslosenquote ging gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozentpunkte auf 7,7 Prozent zurück. Der Konsumgüterkonzern Henkel (+3,3 Prozent) hat die vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal auf den Tisch gelegt. Demnach sanken die Erlöse auf 3,49 Mrd. Euro, nach 3,76 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um außerordentliche Posten ging das EBIT von 391 Mio. Euro auf nun 385 Mio. Euro zurück. Volkswagen (Xetra: 766400 - Nachrichten) zogen um 2,1 Prozent an. Das Ergebnis des Autobauers wurde in den ersten neun Monaten durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise belastet. Die Erlöse gingen um 9,7 Prozent zurück. Das operative Ergebnis war mit 1,52 Mrd. Euro positiv, lag aber um 69,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Daneben stand die Deutsche Bank im Blick. Zuvor hat das Geldhaus seine endgültigen Ergebnisse für das dritte Quartal vorgestellt. Der Quartalsgewinn nach Steuern belief sich auf 1,4 Mrd. Euro und lag damit über dem Vergleichswert von 414 Mio. Euro. Papiere des Chemiekonzerns BASF, der im dritten Quartal bei Umsatz und Gewinn nicht das Vorjahresniveau erreichen konnte, gewannen 1,1 Prozent. Der Nutzfahrzeughersteller MAN (+5,4 Prozent) musste in den ersten neun Monaten einen rückläufigen Umsatz und Gewinn ausweisen. Die Erlöse sanken um 20 Prozent. Das operative Ergebnis brach regelrecht um 72 Prozent ein. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Freitag lag der deutsche Einzelhandelsumsatz im September unter dem Vormonatsniveau. Außerdem ist der deutsche Großhandelsumsatz im September mit beschleunigtem Tempo geschrumpft. Siemens (Xetra: 723610 - Nachrichten) standen deutlich unter Druck. Der Technologiekonzern hat einem Pressebericht zufolge Probleme bei einem fast sicher geglaubten milliardenschweren Großauftrag der Deutschen Bahn. Demnach könnte der seit Monaten von der Bahnindustrie mit Ungeduld erwartete Milliardenauftrag für neue Intercity- und ICE-Züge möglicherweise platzen, bevor dieser überhaupt unterschriftsreif ist. Im zähen Preispoker um das Paket, das die Lieferung von 300 Triebzügen vorsieht, gebe es bisher keine Annäherung. Zudem sei das Bahn-Management bitter enttäuscht, dass es nur zwei Angebote der Konkurrenten Siemens und Alstom (ALO.NX - Nachrichten) gebe. Marktführer Bombardier gab keine eigene Offerte ab und fungiert laut dem Bericht als Unterlieferant von Siemens. Der Preis, der auf dem Tisch liegt, sei nicht bezahlbar, so der Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg.

Wie am Montag in den USA bekannt wurde, hat die Federal Reserve Bank of Chicago für September eine Abnahme beim National Activity Index ermittelt. Die Telefongesellschaft Verizon (-0,7 Prozent) gab bekannt, dass ihr Gewinn im dritten Quartal trotz eines Umsatzwachstums um knapp 10 Prozent auf 2,89 Mrd. Dollar gesunken ist, was auf erhöhte Kosten zurückzuführen ist. Vor Einmaleffekten wurden die Erwartungen aber übertroffen. Wie Corning, der weltgrößte Hersteller von Glasfaserkabeln, mitteilte, ist sein Gewinn im dritten Quartal gesunken, was auf rückläufige Umsätze zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden jedoch auf bereinigter Basis geschlagen. Die Aktie der Amerigroup gab über 3 Prozent ab, nachdem der auf das staatliche Medicaid-Programm spezialisierte Krankenversicherer seine Gewinnprognose nach unten revidiert hat. Laut Angaben des Wirtschaftsforschungsinstituts Conference Board vom Dienstag hat sich das US-Verbrauchervertrauen im Oktober eingetrübt. Demnach sank der entsprechende Index auf 47,7 Punkte, nach revidiert 53,4 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten hingegen einen Stand von 53,5 Punkten erwartet. Unterdessen haben die US-Häuserpreise im August ihre Aufwärtsbewegung weiter fortgesetzt. Das Papier von United States Steel (NYSE: X - Nachrichten) verlor fast 8 Prozent. Der Stahlkonzern musste im dritten Quartal angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise bei einem herben Umsatzrückgang einen deutlichen Verlust ausweisen. Dagegen konnte der Technologiekonzern L-3 Communications (-0,4 Prozent) seinen Gewinn im dritten Quartal deutlich steigern und die Erwartungen schlagen. Der Industriekonzern Textron meldete, dass sein Gewinn im dritten Quartal drastisch eingebrochen ist, was mit Sonderbelastungen und einem deutlichen Umsatzrückgang zusammenhängt. Vor Einmaleffekten wurde ein Gewinn aus dem laufenden Geschäft von 12 Cents pro Aktie erzielt. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 3 Cents pro ausgegangen. Der Wert gewann gut 7 Prozent. Nachbörslich hat der Kreditkartenkonzern Visa die Zahlen zum vierten Quartal vorgelegt. Dabei konnte der Konzern wieder schwarze Zahlen schreiben, nach einem Verlust im Vorjahr. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen klar übertroffen. Der Umsatz konnte ebenfalls gesteigert werden. Ferner gab der Konzern bekannt, dass ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 1 Mrd. Dollar genehmigt wurde. Angaben vom Mittwoch zufolge sind die US-Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter im September wie erwartet um 1,0 Prozent gestiegen. Dagegen ist die Zahl der Verkäufe neuer Häuser in den USA im September 2009 überraschend geschrumpft. ConocoPhillips gaben deutlicher ab. Wie der drittgrößte US-Ölkonzern bekannt gab, wurde sein Ergebnis im dritten Quartal von sinkenden Raffineriemargen und Gaspreisen belastet. Der Krankenversicherer WellPoint musste im dritten Quartal einen Gewinnrückgang von 11 Prozent verbuchen, was auf geringere Mitgliederzahlen zurückzuführen ist. Der Chemie- und Industriegasekonzern Praxair meldete für das vergangene Quartal einen Umsatz von 2,29 Mrd. Dollar, nach 2,85 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Beim Nettogewinn wurde ein Rückgang auf 325 Mio. Dollar ausgewiesen, nach 355 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Vor Einmaleffekten hatte der bereinigte Gewinn bei 1,02 Dollar je Aktie gelegen. Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,00 Dollar erwartet. Das Abfüllunternehmen Coca-Cola Enterprises hat für das dritte Quartal einen Umsatzrückgang auf 5,57 Mrd. Dollar, nach 5,74 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum, gemeldet. Der Nettogewinn verbesserte sich hingegen auf 247 Mio. Dollar, nach einem Nettogewinn von 214 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten hatte der bereinigte Gewinn je Aktie bei 51 Cents gelegen. Analysten hatten zuvor ein EPS von 46 Cents erwartet. Am Donnerstag wurde bekannt, dass das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt nach erster offizieller Schätzung im dritten Quartal um 3,5 Prozent und damit stärker als erwartet gewachsen ist. Gleichzeitig ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA in der Vorwoche leicht auf 530.000 gefallen. Die Erwartungen wurden damit allerdings verfehlt. Der Ölkonzern Exxon Mobil (NYSE: XOM - Nachrichten) musste im dritten Quartal angesichts deutlich gesunkener Ölpreisnotierungen einen kräftigen Ergebniseinbruch auf 4,73 Mrd. Dollar bzw. 98 Cents je Aktie hinnehmen. Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,03 Dollar erwartet. Das Papier von Exxon Mobil gewann 0,2 Prozent ab. Die Aktie von Motorola (NYSE: MOT - Nachrichten) um fast 10 Prozent in die Höhe. Der Mobiltelefonhersteller konnte im dritten Quartal trotz eines deutlichen Umsatzrückgangs einen Gewinn erwirtschaften, was mit geringeren operativen Verlusten in der Mobiltelefonsparte zusammenhängt. Analysten waren im Vorfeld von einem Break-Even ausgegangen. Der Mobilfunkbetreiber Sprint Nextel hat im dritten Quartal einen größeren Verlust erwirtschaftet, was auf rückläufige Umsätze und weniger Mobilfunkkunden zurückzuführen ist. Der Nettoverlust belief sich auf 478 Mio. Dollar bzw. 17 Cents pro Aktie. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 15 Cents pro Aktie ausgegangen. Der Anteilschein von Procter & Gamble zog um gut 4 Prozent an. Der Konsumgüterkonzern musste im ersten Geschäftsquartal infolge der Konsumzurückhaltung einen leichten Gewinnrückgang ausweisen. Die Erwartungen wurden indes übertroffen. Laut Angaben der Universität Michigan vom Freitag hat sich die Stimmung der US-Verbraucher im Oktober verschlechtert. Demnach verringerte sich der Gesamtindex auf revidiert 70,6 Punkte, während vorläufig sogar ein Rückgang auf 69,4 Punkte gemeldet worden war. Volkswirte waren von einer Abnahme auf 70,0 Punkte ausgegangen. Wie erwartet hat sich der Anstieg der US-Arbeitskosten im dritten Quartal mit unverändertem Tempo fortgesetzt. Die saisonbereinigten persönlichen Einkommen haben sich im September stabilisiert. So verharrten die persönlichen Einkommen auf dem Vormonatniveau. Dagegen fielen die persönlichen Konsumausgaben um 0,5 Prozent. Die entspricht exakt den Erwartungen. Der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron (NYSE: CVX - Nachrichten) musste im dritten Quartal infolge sinkender Ölpreise ein geringeres Ergebnis verzeichnen. Wie der Konzern erklärte, reduzierte sich der Umsatz auf 46,63 Mrd. Dollar, nach 78,87 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Ferner sank der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn von 7,89 Mrd. Dollar bzw. 3,85 Dollar je Aktie auf nun 3,83 Mrd. Dollar bzw. 1,92 Dollar je Aktie. Hierin sind Sondererträge aus dem Verkauf von Vermögen in Höhe von 20 Cents je Aktie enthalten. Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,47 Dollar prognostiziert. Die Aktie des Antivirus-Software-Herstellers McAfee musste am Freitag zu Handelsbeginn deutliche Abschläge ausweisen. Am Vorabend hatte der Software-Konzern Geschäftszahlen für das dritte Quartal veröffentlicht, wobei die Umsatzerlöse unterhalb der Markterwartungen gelegen hatten.

Im europäischen Markt kamen ING Groep (Amsterdam: INGA.AS - Nachrichten) am Montag spürbar zurück. Der niederländische Allfinanzkonzern plant eine Kapitalerhöhung und den Verkauf von Geschäftsteilen, um staatliche Hilfen zurückzahlen zu können. Unternehmensangaben zufolge sollen neue Aktien im Volumen von 7,5 Mrd. Euro ausgegeben werden. Einem Medienbericht zufolge wird die britische Großbank Lloyds Banking eine Kapitalerhöhung im Gesamtvolumen von 23 Mrd. Britischen Pfund (GBP) durchführen, um die Konzernbilanz zu sanieren und um sich von den Folgen der katastrophalen Übernahme des angeschlagenen Hypothekenfinanzierers HBOS zu erholen. Electrolux (Stockholm: ELUX-B.ST - Nachrichten) gewannen im OMX Nordic 40 deutlich. Der weltweit zweitgrößte Hersteller von Haushaltsgeräten meldete zuvor, dass er seinen Gewinn im dritten Quartal nahezu verdoppelt hat, was auf Kostensenkungen und eine starke Nachfrage in Europa und Nordamerika zurückzuführen ist. Die Markterwartungen konnten damit klar geschlagen werden. Wie der schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania bekannt gab, ist sein Gewinn im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 85 Prozent eingebrochen, was mit einer schwachen Nachfrage zusammenhängt. Im Vorquartal hatte man jedoch noch einen Verlust ausgewiesen. Wie am Dienstag bekannt wurde, ist der Gewinn des britischen Ölkonzerns BP im dritten Quartal angesichts der deutlich rückläufigen Ölpreise um 34 Prozent gesunken. Die Erwartungen wurden jedoch auf bereinigter Basis geschlagen. Der Wert gewann über 4 Prozent. Akzo Nobel (Amsterdam: AKZA.AS - Nachrichten) brachen in Amsterdam um knapp 7 Prozent ein. Der Chemiekonzern gab bekannt, dass er im dritten Quartal einen um 30 Prozent höheren Gewinn erwirtschaftet hat, was mit Kostensenkungen zusammenhängt. Die Erwartungen der Analysten wurden dabei übertroffen. Die spanische Großbank BBVA gab bekannt, dass ihr Gewinn im dritten Quartal leicht gesunken ist, was auf einen höheren Anteil fauler Kredite zurückzuführen ist. Wie am Mittwoch bekannt wurde, hat der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal im dritten Quartal einen deutlich geringeren Gewinn erwirtschaftet, was mit einem massiven Umsatzeinbruch zusammenhängt. Die letzten drei Quartale hatte man jedoch jeweils einen Verlust ausgewiesen. Dennoch gab die Aktie deutlich ab. Abschläge prägten das Bild auch bei Papieren der britischen BG Group (London: BG.L - Nachrichten) . Der Energie- und Erdgasversorger musste im dritten Quartal einen Umsatzrückgang um 32 Prozent hinnehmen. Beim Nettoergebnis wurde ebenfalls ein herber Rückgang ausgewiesen. Die größte spanische Bankgesellschaft Banco Santander meldete, dass ihr Gewinn im dritten Quartal geringfügig gestiegen ist, was auf stärkere Ergebnisse in Großbritannien und Brasilien zurückzuführen ist. Wie ferner bekannt wurde, konnte Europas größter Pharmakonzern GlaxoSmithKline im dritten Quartal einen Gewinnanstieg verbuchen. Unterdessen musste der niederländische Technologiekonzern TomTom im dritten Quartal einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang ausweisen. Der Wert verlor daraufhin massiv. Um knapp 2 Prozent nach unten ging es am Donnerstag für Titel des Ölkonzerns Royal Dutch Shell (Amsterdam: RDSA.AS - Nachrichten) . Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen des Ölmultis ist im dritten Quartal um 62 Prozent auf 3,25 Mrd. Dollar eingebrochen, was mit rückläufigen Öl- und Gaspreisen zusammenhängt. Der britische Pharmakonzern AstraZeneca verbuchte im dritten Quartal dank der Einführung eines Impfstoffs gegen die Schweinegrippe einen deutlichen Ergebnisanstieg. Bereinigt um Sondereffekte belief sich das EPS auf 1,68 Dollar. Analysten hatten durchschnittlich nur ein EPS von 1,39 Dollar erwartet. Wie Europas drittgrößte Telefongesellschaft France Télécom bekannt gab, ist ihr EBITDA im dritten Quartal um 8 Prozent auf 4,56 Mrd. Euro gesunken. Analysten waren im Vorfeld von einem EBITDA in dieser Größenordnung ausgegangen. Im Schweizer SMI sackten ABB (Virt-X: ABBN.VX - Nachrichten) um über 2 Prozent ab. Der Mischkonzern gab zuvor bekannt, dass sein Gewinn im dritten Quartal aufgrund eines Einmalertrags um 12 Prozent auf 1,03 Mrd. Dollar gestiegen ist. Der Auftragseingang nahm um 21 Prozent auf 7,06 Mrd. Dollar ab. Papiere des Spezialchemiekonzerns Lonza brachen massiv ein. Für das laufende Jahr rechnet Lonza mit einem operativen EBIT von 360 bis 380 Mio. Schweizer Franken (CHF), nach 441 Mio. CHF im Vorjahr. Zuletzt hatte Lonza bis 2013 jeweils mit einem jährlichen EBIT-Anstieg von 15 bis 20 Prozent gerechnet. Am Freitag brachen Alcatel (Paris: FR0000130007 - Nachrichten) -Lucent im französischen CAC40 (Paris: Nachrichten) massiv ein. Der Netzwerkausrüster hat seinen Verlust im dritten Quartal ausgeweitet. Dabei verringerten sich die Umsatzerlöse um gut 9 Prozent. Der Pharmakonzern Sanofi-Aventis (Paris: FR0000120578 - Nachrichten) konnte im dritten Quartal dank einer starken Entwicklung des Diabetesmittels Lantus ein Ergebnisplus erzielen. Unternehmensangaben zufolge erhöhten sich die Umsatzerlöse um 8 Prozent. Ferner kletterte der Nettogewinn vor Sonderposten um 15,9 Prozent. Der Automobilhersteller Renault konnte den Umsatzrückgang im dritten Quartal deutlich verringern. Demnach wurden im Berichtszeitraum Umsatzerlöse von 8,10 Mrd. Euro verzeichnet, was einem Minus von etwa 11,3 Prozent entspricht. In London waren WPP (London: WPP.L - Nachrichten) gesucht. Der Werbe- und Marketingkonzern gab zuvor bekannt, dass sein Umsatz im dritten Quartal um 16,7 Prozent zulegen konnte, was mit der Übernahme der Taylor Nelson Sofres (London: TNN.L - Nachrichten) plc und der Schwäche des Pfund gegenüber dem Euro und dem US-Dollar zusammenhängt. Die Großbank Lloyds steht einem Medienbericht zufolge offenbar kurz vor einer milliardenschweren Kapitalerhöhung. Demnach habe sich das Geldhaus am Vortag mit dem britischen Schatzkanzler Alistair Darling auf einen Alternativplan zur Kapitalbeschaffung geeinigt, um nicht am staatlichen Absicherungsprogramm gegen weitere Verluste in Zusammenhang mit faulen Wertpapieren (Government Asset Protection Scheme) teilnehmen zu müssen.

Im asiatischen Handel gewann am Montag der KOSPI in Seoul 1 Prozent. Wie zuvor bekannt wurde, hat die südkoreanische Wirtschaft im dritten Quartal 2009 das stärkste Wachstum seit sieben Jahren erzielt. Demnach hat sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal erhöht. Hierbei handelt es sich um ein Sieben-Jahres-Hoch. Im Vergleich zum Vorjahresquartal kletterte das BIP um 0,6 Prozent. Die zweitgrößte japanische Stahlerzeuger JFE musste im ersten Halbjahr einen Verlust hinnehmen, was auf gesunkene Preise und eine rückläufige Produktion zurückzuführen ist. Unternehmensangaben zufolge sanken die Umsatzerlöse dabei um rund 38 Prozent. Im zweiten Geschäftsquartal wurde allerdings wieder ein positives Nettoergebnis ausgewiesen. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde bekräftigt. Die Aktie von JFE verlor in Tokio 2,2 Prozent. China Life konnten am Dienstag in Hongkong gegen den Trend um ein halbes Prozent vorrücken. Laut Angaben vom Montag zufolge hat der Lebensversicherer seinen Gewinn im dritten Quartal mehr als verdoppeln können. Der indische Software-Konzern Wipro konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal um 6 Prozent steigern. Beim Nettoergebnis wurde ein Anstieg von 21 Prozent gemeldet. Die Erwartungen wurden damit übertroffen. Die Aktie gewann als Spitzenreiter im SENSEX 2,2 Prozent. Anteile des Stahlkonzerns Tata Steel, der im abgelaufenen Quartal einen überraschend starken Gewinneinbruch hinnehmen musste, verloren indes 7,3 Prozent. Canon (Berlin: CNN1.BE - Nachrichten) schlossen in Tokio am Mittwoch mit 3,9 Prozent im Minus. Wie der weltgrößte Hersteller von Kopierern, Digitalkameras und Laserdruckern am Vortag bekannt gab, ist sein Gewinn im dritten Quartal angesichts der Yen-Stärke und der schwachen weltweiten Nachfrage um 56 Prozent eingebrochen. Die Erwartungen wurden allerdings geschlagen. Für das laufende Geschäftsjahr bestätigte der Konzern seine Planung. Toshiba (Berlin: TSE1.BE - Nachrichten) knickten um 4,6 Prozent ein, nachdem der Elektronikkonzern am Vortag seine Umsatzprognose für das erste Halbjahr nach unten revidiert hat. Der erhöhte Ergebnisausblick geriet dabei in den Hintergrund. Yahoo Japan (Berlin: YOJ.BE - Nachrichten) kamen um fast 5 Prozent zurück. Wie am Dienstag bekannt wurde, konnte der Konzern seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal um 13 Prozent steigern. Honda gewannen gegen den schwachen Trend 3,3 Prozent. Wie am Dienstag bekannt wurde, sind die Erlöse des Autobauers im zweiten Geschäftsquartal um 27 Prozent gesunken. Der Nettogewinn brach um 56 Prozent ein. Für das Gesamtjahr erhöhte der Konzern seine Prognose für den Nettogewinn von ursprünglich 55 Mrd. auf 155 Mrd. Japanische Yen. Der größte chinesische Ölkonzern PetroChina meldete, dass sein Gewinn im dritten Quartal um knapp 24 Prozent gesunken ist, was mit deutlich niedrigeren Ölpreisen zusammenhängt. Die Aktie verlor am Donnerstag in Reaktion auf die Zahlen 4 Prozent. Titel der Bank of Communications verloren 5,4 Prozent. Wie am Vortag bekannt wurde, konnte der Finanzkonzern sein Ergebnis im dritten Quartal leicht auf 7,32 Mrd. Chinesische Yuan (CNY) steigern. Analysten hatten 7,45 Mrd. CNY erwartet. Anteile des Autobauers Mahindra & Mahindra gewannen in Mumbai gegen den Trend knapp 4 Prozent. Der Konzern hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal beinahe verdreifacht und die Erwartungen klar übertroffen. Advantest (Berlin: VAN.BE - Nachrichten) sackten in Tokio um 6,6 Prozent ab. Wie der weltgrößte Hersteller von Testausrüstung für Speicher-Chips am Mittwoch bekannt gab, musste man im zweiten Quartal einen höheren Verlust ausweisen. Der Umsatz verringerte sich dabei um über 64 Prozent. Fujitsu (FJTSF.PK - Nachrichten) schlossen mit 2 Prozent im Minus. Der Technologiekonzern hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient, was auf den Verkauf von Unternehmensbeteiligungen zurückzuführen ist. Das operative Ergebnis verringerte sich jedoch um 42 Prozent. Der Chip-Hersteller NEC Electronics hat seinen Verlust im zweiten Quartal ausgeweitet. Zudem wurde der Ausblick massiv zurückgeschraubt. Die Aktie brach um über 8 Prozent ein. Der Videospiele-Hersteller Nintendo gab nach Börsenschluss bekannt, dass sein Gewinn im ersten Halbjahr um 52 Prozent eingebrochen ist, was auf rückläufige Verkaufszahlen der Spielekonsole Wii sowie einen stärkeren Yen zurückzuführen ist. Außerdem wurde der Ausblick zurückgenommen. Die Aktie verlor am Freitag fast 5 Prozent. NEC (Berlin: NEC1.BE - Nachrichten) konnten um gut 3 Prozent vorrücken. Wie der drittgrößte Elektronikkonzern in Japan am Donnerstag bekannt gab, hat er im ersten Halbjahr einen Verlust ausweisen müssen, was auf die gedämpfte Nachfrage im Zuge der Weltwirtschaftskrise zurückzuführen ist. Titel des Autobauers Mazda, der im ersten Halbjahr einen Verlust hinnehmen musste, schlossen mit 1 Prozent im Plus. Um 1,5 Prozent nach oben ging es für Mitsubishi Motors (Berlin: MMO.BE - Nachrichten) . Der Konzern musste im ersten Geschäftshalbjahr ebenfalls ein negatives Ergebnis ausweisen. Die Umsatzerlöse brachen dabei um fast 53 Prozent ein. Nachbörslich haben noch einmal zahlreiche Unternehmen Ergebnisse vorgelegt. Der weltweit zweitgrößte Unterhaltungselektronik-Konzern Sony (+2,8 Prozent) hat im zweiten Quartal bei rückläufigen Erlösen und angesichts eines starken Yen einen Verlust verbucht. Der Mitbewerber Panasonic (+3 Prozent) musste im zweiten Quartal einen Umsatz- und Ergebnisrückgang hinnehmen. Wie der Mobilfunkbetreiber NTT DoCoMo (-0,5 Prozent) erklärte, sind seine Erlöse im ersten Halbjahr um rund 5 Prozent gesunken. Die Fluggesellschaft All Nippon Airways (+0,4 Prozent) ist im ersten Halbjahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Papiere der beiden Großbanken ICBC und Bank of China, die beide im abgelaufenen Quartal unerwartet gut verdient haben, zogen in Hongkong um 3,5 bzw. um 5,8 Prozent an. Die Aktie des Raffinerie-Unternehmens Reliance verlor in Mumbai 3,6 Prozent. Der Gewinn des Konzerns ist im abgelaufenen Quartal um über 6 Prozent gesunken, womit die Schätzungen verfehlt wurden. Bharti Airtel gaben mehr als 6 Prozent ab. Der größte indische Mobilfunkbetreiber konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal weniger stark steigern als erwartet. Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung gab bekannt, dass er seinen Gewinn im dritten Quartal verdreifachen konnte, was mit erhöhten Preisen dank einer weltweiten wirtschaftlichen Erholung zusammenhängt. Die Erwartungen wurden übertroffen.

In der kommenden Woche stehen unter anderem die Geschäftszahlen von Cooper Tire, ElringKlinger (Xetra: 785602 - Nachrichten) , Ford (NYSE: F - Nachrichten) , HUGO BOSS (Xetra: 524550 - Nachrichten) , Humana (NYSE: HUM - Nachrichten) , Linde (Xetra: 648300 - Nachrichten) , Loews (NYSE: LTR - Nachrichten) , TNT (Amsterdam: TPG.AS - Nachrichten) , Archer Daniels Midland (NYSE: ADM - Nachrichten) , Beiersdorf (Xetra: 520000 - Nachrichten) , BMW (Xetra: 519000 - Nachrichten) , Cablevision, Endesa (ENDESA.SN - Nachrichten) , Kraft Foods (NYSE: KFT - Nachrichten) , KUKA (Xetra: 620440 - Nachrichten) , MasterCard (NYSE: MA - Nachrichten) , Pfeiffer Vacuum (Xetra: 691660 - Nachrichten) , Polo Ralph Lauren (NYSE: RL - Nachrichten) , Royal Caribbean Cruises (NYSE: RCL - Nachrichten) , UBS (Virt-X: UBSN.VX - Nachrichten) , Viacom (NYSE: VNV - Nachrichten) , Cisco Systems (NASDAQ: CSCO - Nachrichten) , Comcast, Enel (Mailand: ENEL.MI - Nachrichten) , Garmin (NASDAQ: GRMN - Nachrichten) , HeidelbergCement (Xetra: 604700 - Nachrichten) , Marks and Spencer (London: MKS.L - Nachrichten) , News Corporation (NASDAQ: NWS - Nachrichten) , Societe Generale (GLE.NX - Nachrichten) , Time Warner (NYSE: TWX - Nachrichten) , Total (FP.NX - Nachrichten) , Altana (Xetra: 760080 - Nachrichten) , BNP Paribas (BNP.NX - Nachrichten) , Boewe Systec (Xetra: 523970 - Nachrichten) , Cable & Wireless, Cap Gemini (CAP.NX - Nachrichten) , CBS (NYSE: RBV - Nachrichten) , CIGNA (NYSE: CI - Nachrichten) , CVS Caremark, Deutsche Börse, Deutsche Post (Xetra: 555200 - Nachrichten) , Deutsche Postbank (Xetra: 800100 - Nachrichten) , Deutsche Telekom (Xetra: 555750 - Nachrichten) , Deutz (Xetra: 630500 - Nachrichten) , Dr Pepper Snapple, Dürr, elexis, Fraport (Xetra: 577330 - Nachrichten) , IDS Scheer (Xetra: 625700 - Nachrichten) , Münchener Rück (Xetra: 843002 - Nachrichten) , Palfinger (Wien: PAL.VI - Nachrichten) , Playboy, ProSiebenSat.1, Rofin-Sinar, SAS (Stockholm: SAS.ST - Nachrichten) , SGL Carbon, Singulus (Xetra: 723890 - Nachrichten) , Sirius Satellite, Starbucks (NASDAQ: SBUX - Nachrichten) , Symrise (Xetra: SYM999 - Nachrichten) , Thomson Reuters (London: RUT.L - Nachrichten) , Time Warner Cable (NYSE: TWC - Nachrichten) , Toyota, Unilever (London: ULVR.L - Nachrichten) , Vedanta, Wacker Chemie (Xetra: WCH888 - Nachrichten) , Zurich Financial, Andritz (Wien: ANDR.VI - Nachrichten) , British Airways (London: BAY.L - Nachrichten) , Fuchs Petrolub (Xetra: 579040 - Nachrichten) , Hannover Rück, Lafarge (LG.NX - Nachrichten) und Wienerberger an.

Bei den Konjunkturdaten dürften am Montag in den USA der ISM Index, die anstehenden Hausverkäufe und die Bauausgaben für Aufsehen sorgen. Am Dienstag werden in den USA die Industrieaufträge erwartet. Zur Wochenmitte werden in den USA der ADP (Paris: FR0010340141 - Nachrichten) -Arbeitsmarktbericht, der ISM Dienstleistungsindex und das Sitzungsergebnis der Fed erwartet. Am Donnerstag folgen in der EU die Einzelhandelsdaten, die Sitzungsergebnisse der BoE und der EZB und in den USA die Arbeitsproduktivität, die Lohnstückkosten und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Am Freitag stehen in Deutschland der Auftragseingang in der Industrie und in den USA der große Arbeitsmarktbericht und die Großhandelsdaten auf der Agenda.

Der Ölpreis (Light Crude) musste in der vergangenen Woche Verluste verbuchen und notierte zuletzt bei rund 78 Dollar je Barrel. Der Goldpreis zeigt sich schwächer und wurde zuletzt mit 1.037 Dollar je Feinunze gehandelt. Der Euro gab etwas nach und stand zuletzt bei gut 1,475 Dollar.

Indexstände (30.10., 17.57 Uhr) DAX: 5.414,96 TecDAX: 761,50 Dow Jones STOXX 50: 2.409,52 Nikkei 225: 10.034,74 Dow Jones: 9.720,89 NASDAQ Composite (NASDAQ: Nachrichten) : 2.047,39 (30.10.2009/ac/n/m)

 
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