Indikativer Preis
Mittelpunkt zwischen Geld- und Brieftaxe im Handel ohne Spread für Privatanleger; Preis, zu dem Skontroführer im jeweiligen Moment bereit sind, eine Order auszuführen.
Der indikative Preis stellt den Mittelpunkt der aktuellen Taxe dar. Diese setzt sich in der Regel aus einem Geld- und Briefkurs zusammen. Üblicherweise kaufen Anleger zu der höheren Briefseite und verkaufen zu der niedrigeren Geldseite. Im Null Spread-Handel an der Börse Frankfurt bieten die Skontroführer die Ausführung zur Spread-Mitte an, dem indikativen Preis. Sollte der indikative Preis nicht angezeigt werden, macht der Skontroführer eine Preisfeststellung. Aktualisieren Sie in dieser Situation einfach die Seite. Diese Selbstverpflichtung gilt für die DAX-Aktien bis zu einem Ordervolumen von 10.000 Euro. Bei MDAX-Werten sind es 5.000, bei SDAX und TecDAX-Titeln 3.000 Euro. Der Skontroführer führt hier zum indikativen Preis aus, wenn nicht besondere im Bereich des Skontroführers liegende Umstände, ein Missbrauch durch den Auftraggeber der Order oder eine besondere Marktsituation eine Ausführung zum indikativen Preis verhindern. In der Regel, wenn es die Marktlage ermöglicht, führen die Skontroführer auch größere Orders zum indikativen Preis aus. Bei Werten unter fünf Euro werden zwar die indikativen Preise angezeigt, zu denen die Skontroführer versuchen auszuführen. Diese Aktien sind jedoch von der freiwilligen Selbstverpflichtung ausgenommen. Derzeit sind das zehn Aktien von den 160. Die Taxe wird von den Skontroführern im Präsenzhandel auf Basis der Auftragslage und unter Berücksichtigung des Referenzmarktes veröffentlicht. Bei den 160 Werten ist bis 17.30 Xetra der Referenzmarkt, im Abendhandel bis 20.00 Uhr es das Frankfurter Parkett als Handelsplatz mit den größten Umsätzen selbst. Die Taxe dient zur Information darüber, zu welchem Kurs ein Börsenpreis festgestellt werden könnte. Sie ist unverbindlich und stellt kein Geschäftangebot dar.
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Letztes Update: 2008-07-30
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