Stop-Order
Kauf- oder Verkaufsorder, die erst ab einem bestimmten Preis ausgeführt wird.
Mit Stop-Orders legen Anleger bei Orderaufgabe fest, dass ihre Order erst dann ausgeführt wird, wenn ein bestimmter Preis (Limit) erreicht, über- bzw. unterschritten wird. Der Vorteil ist, dass der Anleger den Kurs einer Aktie nicht ständig verfolgen muss. Bei einem Kursrutsch können beispielsweise mit einem Stop-Loss-Limit in der Regel Verluste begrenzt werden: Die Wertpapierorder wird bei Erreichen oder Unterschreiten des Stop-Limits in eine unlimitierte Verkaufsorder (Bestens) umgewandelt und zur nächsten Preisfeststellung ausgeführt. Umgekehrt verhält es sich bei einem Stop-Buy-Limit: Hier wird die Stop-Buy-Order nach Erreichen oder Überschreiten des Stop-Buy-Limits in eine Billigst-Order umgewandelt. Bei Kapitalmaßnahmen, z. B. Dividendenzahlungen, erlöschen alle Stop-Orders im Orderbuch.
Verwandte Begriffe
Kurs
Limit
Order
Orderbuch
Bestens
Aktie
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Letztes Update: 2008-07-30
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