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SA - SZ  Begriffe S

Schwellenländer
Emerging Markets

Shareholder Value
Bezeichnung für ein Unternehmensmanagement, das die Interessen der Anleger berücksichtigt und auf eine langfristige überdurchschnittliche Wertentwicklung zielt. Dabei stehen nicht kurzfristige möglichst hohe Dividendenausschüttungen, sondern nachhaltige Ertrags- und Renditeverbesserungen im Vordergrund.

Sharpe-Ratio
Diese Kennziffer gibt Aufschluß darüber, ob und inwiefern eine Mehrrendite unter Einbeziehung des Risikos (Volatilität) im Vergleich zu einer risikolosen Geldmarktanlage erwirtschaftet wurde. Liegt die Sharpe-Ratio über eins (>1), so konnte vom Fonds eine Mehrrendite erzielt werden. Bei einem Ergebnis zwischen null und eins konnte zwar eine Mehrrendite bezüglich der Geldmarktverzinsung erzielt werden, diese entsprach jedoch nicht dem eingegangenen Risiko. Ist die Kennziffer negativ (<0), so war es nicht einmal möglich, die Verzinsung einer risikolosen Geldmarktanlage zu erreichen.

SICAV
Unter SICAV ist eine besondere Form der Aktiengesellschaft zu verstehen, die mit einem Mindestkapital und Gesellschaftsorganen ausgestattet und bevorzugt in Luxemburg und Frankreich zu finden ist. Der Hauptunterschied zu den in Deutschland bekannten AGs liegt im variablen Kapital der Gesellschaft, welches immer dem momentanen Nettoinventarwert aller Fonds entspricht, die dieser Gesellschaft angehören. Anteilscheine haben hier keinen Nominalwert. Der Gesellschaftszweck einer in der Rechtsform der SICAV geführten Gesellschaft besteht ausschließlich in der Anlage des Gesellschaftskapitals in Wertpapiere unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Risikodiversifikation.

Small-Cap-Fonds (Nebenwerte)
Small-Cap-Fonds legen das Fondskapital ausschließlich oder überwiegend in Unternehmen mit einer geringen Börsenkapitalisierung an.

Sondervermögen
Investmentfonds

Sparerfreibetrag
Der Sparerfreibetrag pro Anleger beträgt ab 1.1.2004 1.370 EUR zuzüglich 51 EUR Werbungskostenpauschbetrag. Bei Zusammenveranlagung sind 2842 EUR die Höchstgrenze, bis zu der ein Freistellungsauftrag erteilt werden kann.

Sparplan
Mit Hilfe eines Sparplanes kann ein Anleger durch die Einzahlung von regelmäßigen Beträgen Investmentanteile erwerben. Dadurch nutzt er die Vorteile des Durchschnittskosteneffektes (Cost-Average-Effekt) und steht nicht mehr vor der Entscheidung ,den optimalen Anlagezeitpunkt wählen zu müssen.

SPDRS (gesprochen "Spiders")
Diese Fonds beschränken sich in ihrem Kürzel für börsenhandelbare Indexfonds, die den S&P 500 Index nachbilden.

Spekulationsfrist
Zeitraum zwischen An- und Verkauf, während dem Privatanleger erzielte Wertpapierkurs- und Fondspreis-Gewinne versteuern müssen. Derzeit gilt in Deutschland eine Spekulationsfrist von 12 Monaten.

Spezialfonds
Sie sind das Gegenteil von offene Fonds. Es dürfen nicht mehr als zehn Anteilinhaber am Fondsvermögen beteiligt sein (§ 1 Abs. 2 KAGG). Spezialfonds werden z.B. im Auftrag von Versicherungsgesellschaften, Unternehmen oder Stiftungen aufgelegt.

Spezialitätenfonds
Diese Fonds beschränken sich in ihrem Anlagegrundsatz auf bestimmte Branchen/Themen oder einzelne Regionen/Länder. Das Risiko (wie auch die Chance) ist für diese Fonds größer, da nicht mehr alle Möglichkeiten zur Diversifizierung zu Verfügung stehen.

Standardwerte
Blue Chips

Steueroptimierende Fonds
Bei steueroptimierenden Fonds steht für das Fondsmanagement die Minimierung der steuerpflichtigen Erträge im Vordergrund.

Stock-Picking
Stock-Picking bezeichnet die gezielte Auswahl von Aktien, von denen aufgrund detaillierter Analysen angenommen wird, daß sie sich zukünftig überdurchschnittlich entwickeln werden.

Strukturierte Produkte
In strukturierten Produkten werden verschiedene Wertpapiere kombiniert, so z.B. in einem Zertifikat. Der Anleger kann mit dieser Anlageform an der Entwicklung von Indizes, Aktienkörben, Branchen, etc. partizipieren und hält dabei nur ein einziges Wertpapier, das strukturierte Produkt (mit eigener Wertpapierkennummer). Eine Garantie kann gegeben werden. Grundsätzlich muß bei strukturierten Produkten besonders auf den Verkaufsprospekt geachtet werden, der über die exakten Bedingungen des Produktes informiert.

SWITCH
Der Tausch eines Investmentfonds, z.B. in einen anderen Investmentfonds derselben Fondsgesellschaft, wird Switch genannt.


Weiterführende Informationen finden Sie im Finanz- und Börsenlexikon


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