| Entscheidendes Merkmal des Zeitplans war die
stufenweise Einführung des neuen Geldes mit einer
dreijährigen Übergangszeit: Als Buchgeld gilt der Euro seit dem 1. Januar
1999, als Bargeld kam er am 1. Januar 2002. |
| |
1. Januar 1999:
Der Euro-Geburtstag
Seit dem 1. Januar 1999 ist die europäische Währung
in Kraft, wir leben im Euroland. Wächter über den stabilen Euro ist die
Europäische Zentralbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Ihr vorrangiges
Ziel ist die Sicherung der Preisstabilität. Für die Bürger kam die
Umstellung in Etappen. Bis Ende 2001 konnten sie auch weiterhin mit
der gewohnten D-Mark bezahlen. |
|
17. Dezember 2001:
Ausgabe der "starter kits"
Etwa 53 Mio.
Haushaltsmischungen, sog. starter kits, mit neuen Münzen zum Preis von
20.- DM bzw. 10,33 Euro wurden ab diesem Zeitpunkt über die Banken
angeboten. |
|
|
1. Januar 2002:
Die Bargeldpremiere
Ab
dem 1. Januar 2002 wurden die neuen Scheine und Münzen des Euro an den
Bankschaltern ausgegeben. Der Euro war nun alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel . Sämtliche Bank- und Sparkonten, die bis
dahin noch auf D-Mark lauteten, wurden automatisch auf die neue
Währung umgestellt. Auch Briefmarken gibt es seitdem nur noch in
Euro. |
|
|
1. März 2002:
Das Ende des DM-Bargeldumlaufs
In den Monaten Januar und Februar 2002 lief die heiße
Phase des Umtauschs. Es wurden im deutschen Einzelhandel und von
den Kreditinstituten Scheine und Münzen noch in D-Mark und schon in Euro
angenommen und herausgegeben. Ab 1. März 2002 gab es nur noch Euro und Cent im
Geldbeutel. Wer danach noch DM-Bargeldbestände fand, brauchte sich keine
Sorgen zu machen. Der Umtausch wird bei der Deutschen Bundesbank zeitlich
unbefristet möglich sein. Dies gilt auch für Gedenkmünzen. |
|
|
30. Juni 2002:
Briefmarken nur noch in Euro und Cent
Mit dem Euro kamen auch neue
Briefmarken. Der 1. Januar 2002 war der Stichtag für die Ausgabe der
neuen, nur noch auf Euro lautenden Briefmarken. Alle bisherigen
Marken blieben bis zum 30.Juni 2002 gültig. Die Vielfalt der
Briefmarken hat sich in Euroland nicht geändert. Die deutschen Briefmarken
tragen weiterhin die Herkunftsangabe "Deutschland". Nur die Wertangabe
wurde von Pfennig auf Cent umgestellt. Weitere Fragen beantwortet das
Kundentelefon der Deutschen Post AG: 01802/3333. |
|