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Banknoten
EURO-Banknoten
Die neuen Euro-Scheine, für
deren Einführung am 1. Januar 2002 die Europäische Zentralbank (EZB)
zuständig war, zeigen Zeitalter und Stile in Europa. Jeder der
sieben Scheine steht für eine Epoche der europäischen Kulturgeschichte. Die
Banknotenserie schlägt die Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft. Das
Europäische Währungsinstitut sieht darin die "Vision von einer
gemeinsamen Zukunft im kommenden Jahrhundert". Die
Geld-Designer wollten keinerlei Anlaß bieten für nationale Eifersüchteleien.
Deshalb wurde auf prominente Köpfe oder berühmte nationale Bau- und Kunstwerke
bewußt verzichtet. Die Motive - Fenster, Tore und Brücken - haben keinen Bezug
zu ganz bestimmten Denkmälern, sondern stehen stellvertretend für Stilelemente,
die in ganz Europa zu finden sind. Beim neuen
Geld wird Verbraucherschutz groß geschrieben und alles getan,
Geldfälschern und Gaunern das Handwerk zu erschweren. Hier ist auch an die
sieben Millionen sehbehinderten Menschen in der EU gedacht worden. Vier Merkmale
der neuen Scheine werden den Sehbehinderten - aber auch vielen alten Menschen -
die Unterscheidung zwischen den einzelnen Banknoten erleichtern.
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5 Euro Banknote
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Der Fünfer ist der
kleinste Schein (12 x 6,2 cm) und zugleich der unscheinbarste: Die
Hauptfarbe ist grau. Das dargestellte Tor ist ein Stilelement aus der
Klassik, also aus der griechisch-römischen Antike. Das ist ein Verweis auf
die historischen Wurzeln Europas. Das Tor ist zugleich ein aktuelles
Symbol für den Geist der Offenheit, der die Zusammenarbeit in der heutigen
Europäischen Union prägen soll.
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10 Euro Banknote
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Der neue Zehner
(12,7 x 6,7 cm) weist als markantestes Kennzeichen ein kräftiges Rot auf.
Am runden Torbogen erkennt man den romanischen Stil, die Epoche des frühen
Mittelalters. Das ist ein typisches Architekturelement für Kirchen, die
etwa 1000 Jahre alt und als gemeinsames Kulturerbe in ganz Europa zu
finden sind. Wie auch auf den anderen Scheinen sind die zwölf Sterne der
Europäischen Union mit abgebildet.
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20 Euro Banknote
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Das Design des
blauen Zwanziger (13,3 x 7,2 cm) repräsentiert die Epoche der Gotik,
leicht zu erkennen am Spitzbogen der Fenster auf der Vorderseite oder am
Strebewerk der Brückenpfeiler auf der Rückseite. Das Fenster ist ein
Symbol für den Ausblick auf das vereinte Europa im neuen
Jahrhundert.
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50 Euro Banknote
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Der Fünfziger (14
x 7,7 cm), Farbe orange, zeigt Elemente aus der Renaissance, der Zeit des
Epochenwandels vom Mittelalter zur Neuzeit. Es war die Zeit von Leonardo
da Vinci, Michelangelo und Albrecht Dürer. Die Renaissance begann in
Italien und strahlte nach 1500 auf alle europäischen Länder
aus.
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100 Euro Banknote
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Der Euro-Hunderter
(14,7 x 8,2 cm) ist unverwechselbar grün. Für die Deutschen ist der
Abschied vom blauen Hunderter gewöhnungsbedürftig. Das Tor steht für den
Barock-Stil und die dazugehörende Lebensfreude.
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200 Euro Banknote
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Beim Zweihunderter
(15,3 x 8,2 cm) dominieren gelblich-braue Farbtöne. Er zeigt Elemente der
Eisen- und Glasarchitektur. Auf der Rückseite sieht man eine
Eisenbahnbrücke, die in dieser Form zu Beginn des 20. Jahrhunderts überall
in Europa gebaut wurde. Die auf allen Scheinen abgebildeten Brücken auf
der Rückseite gilt als Sinnbild für die Verbindungswege zwischen den
Völkern Europas.
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500 Euro Banknote
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Der
Fünfhunderter ist mit einem Format von 16 x 8,2 Zentimetern der größte
Schein, einen Tausender wird es nicht geben. Sein Kennzeichen ist die
Farbe lila. Er zeigt Symbole moderner Architektur am Ende des 20.
Jahrhunderts. Außerdem sieht man auf der Rückseite - ebenfalls in der
Farbe lila - eine stilisierte Europa-Landkarte. Dieses Karten-Element
weisen alle Scheine auf.
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