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EURO-Lexikon


Euro-ABC: Kleines Lexikon zur Währungsunion

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Finanzmärkte
Alle Märkte, auf denen Finanzmittel, d.h. Kredite und Beteiligungen angeboten und verkauft werden. Man unterscheidet zwischen dem kurzfristigen Geldmarkt und dem langfristigen Kapitalmarkt.

Finanzpolitik
Im wesentlichen die Haushaltspolitik einer Regierung, also alle Maßnahmen, die mit den Einnahmen und Ausgaben der öffentlichen Hand zusammenhängen.

Geldmenge
Die Gesamtsumme aller verfügbaren Geldbestände des Nichtbankensektors eines Währungsgebietes zu einer bestimmten Zeit. Man unterscheidet nach ihren Fristigkeiten verschiedene Geldmengen.

Geldpolitik
Alle Maßnahmen einer Zentralbank, die zum Ziel haben, Preisstabilität zu gewährleisten, eine Volkswirtschaft angemessen mit Geld zu versorgen und den Geldumlauf zu regeln.
Wichtigste Instrumente zur Steuerung der Geldmenge sind die Festlegung kurzfristiger Zinssätze sowie Maßnahmen zur Vermehrung oder zur Verringerung des Geldumlaufs.

Gesetzliches Zahlungsmittel
Geld, das aufgrund gesetzlicher Bestimmung innerhalb eines Währungsgebietes jedermann annehmen muss, wenn damit finanzielle Verpflichtungen erfüllt werden sollen. Banknoten müssen als Zahlungsmittel unbegrenzt, Münzen nur in begrenzter Menge angenommen werden. Für Euro- und Cent-Münzen ist die Menge auf 50 Stück bei einer Einzelzahlung begrenzt.

 

 

 


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