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Fragen &
Antworten
Was kostet die
Herstellung des neuen Geldes?
| Wer Geld drucken will, muss erst einmal Geld
aufwenden. Mit modernsten drucktechnischen Verfahren versuchen
Spezialisten, möglichen Fälschern das Handwerk von vornherein zu
erschweren. Der Druck eines DM-Geldscheins kostet die Bundesbank im
Durchschnitt rund 15 Pfennig pro Schein. Ende 1999 waren in Deutschland
2,8 Milliarden Banknoten im Umlauf. Rechnerisch kommen auf jeden
Bundesbürger im Durchschnitt ca. 34 Scheine, die in der Tasche, in Kassen,
Tresoren und Automaten stecken. Die 300 Millionen Bürger in den 12
Euro-Länder verfügen zusammen über 10 Milliarden Geldscheine. Die
Druckkosten der rund 4,3 Mrd. Euro-Banknoten, die in Deutschland die
umlaufenden DM-Noten und die Reservebestände ablösen sollen, belaufen
sich auf etwa 700 Millionen D-Mark. |
Dazu kämen die Kosten für Euro-Münzen.
Derzeit sind in Deutschland rund 48 Milliarden Münzen im Umlauf und
klingeln in deutschen Geldbörsen, Kassen und Parkautomaten.
Beispiel: Die Prägung eines Markstücks kostet gut 16 Pfennig,
auch für einen Euro wird eine solche Summe erwartet. Der Ersatz von Mark
und Pfennig durch Euro-Kleingeld wird auf etwa 1,2 Milliarden Mark
geschätzt. Insgesamt entstehen durch die Umstellung auf Euro und Cent -
Scheine und Münzen zusammengenommen - rechnerisch gesehen allein in
Deutschland Kosten von rund 1,9 Milliarden Mark. |
| Aber: Auch unsere DM-Banknoten hätten
regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Beispiel: Ein Hunderter hält vier
bis fünf Jahre. Zwanziger und Zehner gehen eineinhalb Jahre von Hand zu
Hand, bis sie verschlissen sind und im Reißwolf landen. Das muss also bei
solchen Berechnungen berücksichtigt werden.
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