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Ausgabeaufschlag und Managementgebühren
Die Kosten die ein Fonds für Sie als Anleger verursacht, lassen sich in zwei Komponenten untergliedern: Beim Kauf von Fondsanteilen fällt eine Kaufgebühr an und für die laufenden Kosten des Fonds wird eine Verwaltungsgebühr erhoben.
Die Kaufgebühr ist der sogenannte Ausgabeaufschlag und wird als meist prozentualer Aufschlag auf den Rücknahmepreis erhoben. Der Ausgabepreis bei Investmentfonds ist daher immer höher als der Rücknahmepreis.
Neben dem Ausgabeaufschlag beim Erwerb der Fondsanteile fällt eine Managementgebühr an, die zwischen 0,2 und 3 Prozent des verwalteten Fondsvermögens liegt. Sie wird entweder monatlich oder quartalsweise vom Fondmanagement aus dem Fondsvermögen entnommen und zur Deckung der allgemeinen Verwaltungskosten der KAG sowie für die Bezahlung der Fondsmanager verwendet. Der Anleger erhält darüber keine separate Abrechnung. Die Managementgebühr ist vielmehr im jeweiligen Anteilspreis berücksichtigt und bleibt für den Anleger somit unsichtbar.
Aufgrund der immer größer werdenden Konkurrenz zwischen Banken, Direktbanken, freien Finanzdienstleistern und Fonds-Shops können Anleger einen Rabatt (Bonifikation) auf den Ausgabeaufschlag von bis zu 100 Prozent erhalten. Wie hoch die Bonifikation bei den verschiedenen Unternehmen ist, kann man als Privatperson nur schwer ermitteln und vergleichen.
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